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Doom Shall Rise 2009

Doom Shall Rise 2009

17./18.4.09 - Göppingen, Chapel Of Doom

 

 

images/live-pic/2012_10/Titelfoto.jpgNachdem das größte und beste Doom Metal-Festival des Universums im letzten Jahr eine Runde Leerlauf einlegte, war die Vorfreude auf ein gepflegtes Doom Shall Rise 2009 umso größer. Nicht nur bei mir – beim Eintreffen im vertrauten Heiligtum waren jede Menge vertraute Gesuchter zu beobachten, glücklich darüber, daß es dieses Festival weiterhin gibt. Auch wenn mancher etwas von „Endzeitstimmung“ faselte und dem DSR ein baldiges Ende voraussagte – davon war absolut nichts zu spüren, es waren einmal mehr zwei wundervolle Tage des Dooms, welche diesmal auch von deutlich mehr Zuschauern als bei den letzten Malen miterlebt wurden, so daß Jochen und Frank erfreulicherweise vermutlich nicht wie sonst um den Break Even kämpfen mußten. Zwar ist ein Doomfestival, welches nicht als Verlustgeschäft endet, natürlich übler Kommerz, aber trotzdem haben wir uns diesem gerne hingegeben. Slowly we rock and here we go:

 

 

Freitag, 17.4.09

 

Extorianimages/live-pic/2012_10/Extorian.jpg

 

Kurz vor Beginn des Festivals war bekannt geworden, daß Shever nicht spielen würden, was die Damenquote auf der Bühne schon mal deutlich senkte. Extorian jedoch haben gleich zwei Frontfrauen in ihren Reihen, die unsere Ohren mit ihren Stimmen zu verzaubern wußten. Traditioneller, melodiebetonter Doom war zu Festivalbeginn angesagt, man konnte sich angenehm in der vertonten Melancholie der Münchner wiegen. Durch den weiblichen Gesang zog ich spontan Parallelen zu The River, wenngleich deren Glorie von Extorian nicht erreicht wird, aber ein würdiger Opener für unser aller Lieblingsdoomfestival waren sie auf jeden Fall. Theatralisch, düster, zerbrechlich und doch solide…einfach gut und vor alllem Doom. (Till)

 

 

images/live-pic/2012_10/LordOfTheGrave.jpgLord Of The Grave

 

Ungleich dreckiger und sludgiger dann Lord Of The Grave, das Trio Infernale mit dem runtergestimmten Kyuss-Gitarrensound. Wüstendoom sozusagen? Vermutlich schon, meine Aufmerksamkeit fesselt man mit derartigen Klängen aber traditionsgemäß nicht. Die Sludge-Fraktion im Publikum fand’s sichtlich toll, während ich auf eine erhöhte Dosis Pathos wartete. (Till)

 

 

Reino Ermitanoimages/live-pic/2012_10/ReinoErmitano.jpg

 

Die Peruaner schienen mir da gerade recht zu kommen. Der knochenkonservative, regressive Doom aus den Anden war nach der Vorgängertruppe ein wahres Labsal für die Ohren (und dank der äußerst attraktiven Sängerin auch für die Augen). Leider schafften Reino Ermitano gerade mal zwei Songs, bevor die komplette Gesangsanlage den Geist aufgab. Dauerte dann auch eine ganze Weile, bis sie wieder lief, was die Band mit einer Black Sabbath-Jam überbrückte. Schließlich konnte es aber doch weitergehen, und die Peruaner legten sich umso mehr ins Zeug, was sich bei der hübschen Frontdame in so manch fieser Schreiattacke niederschlug. Teilweise hatte ich den Eindruck, als hätte sich Karyn Crisis in den Köper der Sängerin verirrt und protestierte nun lauthals gegen diese Art der Gefangenschaft. Daumen hoch für diese sehr überzeugende Vorstellung aus Südamerika. (Till)

 

 

images/live-pic/2012_10/Griftegard.jpgGriftegard

 

Die Schweden Griftegard stellten dann erstmal die halbe Bühne mit einem gewaltigen Rednerpult zu. Doom Metal braucht zwar keine große Bewegungsfreiheit, allerdings nahm der Sänger ebenso viel Platz ein, da er nicht nur schwer (!) nach Crematory-Felix aussah sondern auch eine ähnliche Kleidergröße benötigen dürfte. Der Rest der Truppe (u.a. I Hate Records-Chef und Ex-The Doomsday Cult-Fronter Ola Blomquist an der Gitarre) machte entsprechend eher den Eindruck, daß ihr Mikroschwinger ihnen seit Jahren das Catering wegfuttert. Und die Musik? Die war klasse – traditioneller Doom, melodisch und doch aggressiv, ein Hauch von Epik und eine großzügige Beimischung von Trauer, wie es dem Bandnamen (schwedisch für Friedhof) gebührt. Sehr gelungene, ausgefeilte und natürlich überlange Songs, dazu ein Stageacting zwischen Stillstand (Instrumentalisten) und Danzig in groß (Sänger). Mal schauen was wir von Griftegard noch erwarten können, nach der zwei Songs umfassenden EP muß auf jeden Fall mehr her, denn die Truppe bewies eindrucksvoll, daß das Pulver noch längst nicht verschossen ist. Trotz teilweise hochwertiger Konkurrenz waren Griftegard für mich jedenfalls die Tagessieger des Freitags. Die anschließenden Pagan Altar mußten dann ohne meine Anwesenheit auskommen – unser Gästebuch hat schließlich schon genug Schmähreden erduldet. (Till)

 

 

Revelationimages/live-pic/2012_10/Revelation.jpg

 

Während oben in der Chapel Pagan Altar von ihrem wie immer angereisten Fanklub sowie zahlreichen weiteren Unerschrockenen offenbar ordentlich gefeiert wurden, blieb für Andere wie mich die Option, sich an der Bar in den Kelleräumen zu stärken und die müden Knochen für den zumindest subjektiven Höhepunkt des Abends zu schonen. Bereits vor wenigen Jahren hat das Baltimore-Dreigestirn John Brenner, Bert Hall und Steve Branagan in Form von Against Nature zwar schon zumindest den aufgeschlossenen Teil des DSR-Publikums verzücken können, doch ein Live-Auftritt des Gründungs-Line-Ups von Revelation liegt mit Ausnahme der drei Gigs im Vorfeld des Festivals weit zurück, sehr weit.

Dementsprechend war die Spannung groß, die Stücke der frühen 90er Alben sowie des noch recht neuen Prachtwerks "Release" in dieser Form erleben zu können. Nachdem Revelation weit nach Mitternacht die Bühne betreten hatten, dauerte es zunächst eine knappe Viertelstunde bis der rockige Doom-Zug so richtig ins Rollen geriet. Dies mag an dezenten Soundproblemen, der zurückhaltenden Art des Frontmanns John Brenner oder auch an dem im Vergleich zu den Vorgängerbands komplexeren Sound gelegen haben, doch spätestens mit dem Debut-Opener "Lost Innocence" sowie dem packenden Titeltrack des aktuellen Albums war dies Geschichte. "Release" entwickelte sich nach dem detailverliebten melodiösen Aufbau in der zweiten Songhälfte zu einem proggigen Glanzlicht, bei dem Brenner zu der lässigen Groove-Ohrenweide von Bassist Hall und Schlagzeuger Branagan wie besessen solierte und für einige Momente ganz ungewohnt extrovertiert wirkte. Für die weiteren Stücke wie das treibende "Wither" war damit das Feld bereitet, denn Revelation hatten mittlerweile einen mitreissenden Sog entfacht, in den sich das vordere Drittel des Publikums mit leuchtenden Augen stürzte, während ansonsten der Aufmerksamkeitspegel eher der DSR-Halbzeitpause entgegen neigte. Aber gut, so ist das eben mit sehr spät spielenden Festival-Headlinern, die nicht gerade zu den eingängigsten Bands zählen. Revelation hatten jedenfalls sichtlich Vergnügen in ihren 90 Minuten Spielzeit, die nicht nur für mich letztlich viel zu schnell vergingen. Doch es stand ja noch ein kompletter weiterer Tag bevor... (Volker)

 

 

Samstag, 18.4.09

 

 

images/live-pic/2012_10/Procession.jpgProcession

 

Der Startschuß zum zweiten Festivaltag fiel mit der zweiten südamerikanischen Band des Billings; Procession aus Chile dienten als Weckruf. Und wie! Es muß nicht immer Sludge-Gedröhne sein, manchmal dienen auch erhabene, tragische Melodien voller Leidenschaft mit Bravour als Wecker. Und in Sachen Epic Doom macht dem Trio so schnell (ähem) keiner was vor. Hier ertönten ergreifende Klagegesänge, wie sie Candlemass gerne noch hinbekämen,  großartige Melodien, wie sie auch eines Isole-Albums würdig wären, dargeboten von stoisch doomenden Musikern und einem Sänger, der die Theatralik mit Suppenkellen gefuttert hat. Ich bin sicher, von Procession werden wir noch viel hören, wenngleich vermutlich vorwiegend in CD-Form, denn ein Europatrip wird für das Trio wohl nicht gerade jedes Jahr drin sein. Für mich waren sie jedenfalls nicht nur ein gelungener Tagesbeginn sondern eine der besten Bands des Festivals. (Till)

 

 

Syrachimages/live-pic/2012_10/Syrach.jpg

 

Nach den epischen Melodien das depressive Gegrunze: Death Doom aus Norwegen, Syrach on stage – eine nette Sache, die mich aber nicht so arg begeisterte. Zwar mag ich die Band auf CD recht gerne, doch heute wollte der Funke nicht so überspringen – oder war ich einfach noch zu erschöpft von Procession? Im Grunde kann man nichts schlechtes über den Syrach-Auftritt sagen, denn die Band bemühte sich wirklich, aber heute war das nicht so meins. Dafür holten sie die Goldmedaille auf anderem Gebiet: Nahezu jede Band des Festivals wartete mit einem ziemlich fetten Bassisten auf, doch mit dem Syrach-Tieftöner konnte es keiner aufnehmen. Hat Sexy T (ex-Crowbar) einen Zwillingsbruder in Norwegen? Man könnte es fast glauben. (Till)

 

 

images/live-pic/2012_10/TorturedSpirit.jpgTortured Spirit

 

Das Trio Tortured Spirit widmete sich dann wieder traditionelleren Klängen, leider nicht gerade spektakulär. Zu bieder waren die Songs, einfach nichts besonderes, dazu ein Sänger, der zwar besser sang als sein Pagan Altar-Kollege, trotzdem reichlich Töne danebensemmelte. Aber das muß beim klassischen Doom ja so sein, nicht wahr? Insgesamt ein ganz netter Auftritt, hätte aber nicht unbedingt sein müssen. (Till)

 

 

Black Shape Of Nexusimages/live-pic/2012_10/BlackShapeOfNexus.jpg

 

Nach diesen beiden annehmbaren aber doch nicht wirklich beeindruckenden Gigs war ich gespannt auf die mit vielen Vorschußlorbeeren bedachten Black Shape Of Nexus (oder kurz B.SON). Von der „einzig wahren Doomband des Billings“ war teilweise die Rede, was ich doch übertrieben finde, aber die Mannheimer stießen durchaus eine Tür zu einer neuen Dimension auf. Optisch eher unscheinbar (der Bassist und Teilzeitsänger sah schwer nach Physiklehrer aus), jedoch unterstützt von ungewöhnlichen Zutaten wie Samples und einem Kehlkopfmikro (warum benutzen eigentlich nicht mehr Bands aus der Death/Grind-Ecke sowas?). Und dann eine Darbietung, die an Emotionen aller Art keine Wünsche offen ließ. B.SONs Musik bewegt sich in langsam auf- und abebbenden Wellen – von der leisen, kaum hörbaren Spielerei bis zum hyperaggressiven, hemmungslosen Krach jenseits aller Grenzen bot die Band alles, was sie hatte. An manchen Stellen konnte ich mich mit Mühe davon abhalten, auf der Stelle aus der Chapel zu stürmen und den nächstbesten Typen umzubringen, davon können sämtliche Knüppeltruppen nur träumen. B.SON auf CD ist gut und interessant, B.SON auf der Bühne ist das, was Raven vermutlich mit „Live at the inferno“ meinten, denn nach dieser Schlacht bestand die Chapel nur mehr aus verbrannter Erde. Sehr extravagant und die definitiven Festivalsieger 2009. (Till)

 

 

images/live-pic/2012_10/TheLampOfThoth.jpgThe Lamp Of Thoth

 

Wer nach der B.SON-Apokalypse noch imstande war, bei halbwegs klaren Sinnen einer musikalischen Darbietung zu lauschen, konnte sich dann The Lamp Of Thoth geben. Nicht wenige strömten nach den Mannheimern aus der Chapel, die Lücken in den Reihen wiederum wurden von jenen geschlossen, die alles ablehnen, was nicht nach alten Black Sabbath klingt. Der britische Laternenzug jedoch tut dies und zelebrierte seinen sehr klassischen Doom einmal mehr unter lautem Jubel. Nach einem halben Set hatte ich aber genug, denn die Band habe ich nun schon zweimal gesehen, mein Lieblingssong „Pagan daze“ fehlte auf der Setlist, und die unsympathisch-prollige Ausstrahlung des Sängers wendete die Dinge auch nicht zum Guten. Zweifellos haben sich The Lamp Of Thoth schnell einen Kultstatus in der Szene erspielt, doch um diesen zu festigen, müssen sie noch einiges mehr bringen. (Till)

 

 

Semlahimages/live-pic/2012_10/Semlah.jpg

 

Weiter in den traditionellen Gewässern des Verhängnisses…Semlah kennt man in erster Linie als „neue“ (immerhin waren sie bereits beim ersten DSR am Start) Band des ehemaligen Count Raven-Bassisten Wilbur. Als Tourmanager fungierte dessen trommelnder Ex-Kollege, der großes Alleinunterhaltertalent bewies, als er Semlah mit großem Pathos und wilder Gestik ansagte/-brüllte („I’m Count Renfield, äh, I’m Renfield from Count Raven!“). War im Grunde auch der sehenswerteste Part der Show, denn auch wenn Meister Renfield seine Jungs vom Bühnenrand aus beständig anfeuerte, waren Semlah doch recht bieder und boten eher durchschnittlichen klassischen Doom. Auch wenn der Band deutlich anzumerken war, wie sie in ihrer Musik aufgeht, waren die Schweden kein Highlight des Festivals, dafür war die Konkurrenz zu stark. Und auch wenn prinzipiell jede Formation, die sich ungeachtet kommerzieller Mißernten dem Doom verschrieben hat, erstmal Unterstützung verdient, gibt es doch selbst in dieser überschaubaren Szene zahlreiche Veröffentlichungen, die ich einer Semlah-CD vorziehen würde. (Till)

 

 

images/live-pic/2012_10/OmegaMassif.jpgOmega Massif

 

Deutlich ungewöhnlicher wurde es dann mit Omega Massif. Apokalyptische Klanggebirge, vom zarten Pianissimo bis zum brüllenden Krach, alles rein instrumental. Das Quartett malt düsterste Bilder mit seinen Tönen, die Programmusik der Hoffnungslosigkeit, dargeboten mit einer stoischen äußeren Unbewegtheit, die das Gehörte nur noch gandenloser erscheinen ließ, ergänzt durch eine nahezu vollkommen verdunkelte Bühne. Omega Massif bewegen sich irgendwo zwischen Postrock und Doom und schaffen sich eine eigene Nische, die sie wunderbar ausfüllen. Zahlreiche Anwesende ließen sich von den mächtigen Soundwelten von dannen tragen und gerne davon überzeugen, daß auch eine Instrumentalband alles andere als langweilig sein kann. Ein sehr gelungener Auftritt, nach dem ich erstmal eine Erholungspause benötigte, weswegen Voodooshock für mich flach fielen. (Till)

 

 

Lord Vicarimages/live-pic/2012_10/LordVicar.jpg

 

Einer noch recht neu formierten, aber so gar nicht jugendlich klingenden und aussehenden Band war dann der vorletzte Schlag vorbehalten: Lord Vicar sind ein internationales Konglomerat, bei dem der eher unbekannte finnische Bassist Jussi Myllykoski mit DSR-Dauergast und Landsmann Peter Inverted (einst als Peter Vicar mit Reverend Bizarre zugange), dem schwedischen Doom-Urgestein Lord Chritus (Count Raven, Saint Vitus) und Gareth Millsted (Schlagzeuger der Londoner Sludge-Formation Centurions Ghost) zusammen die Vergangenheit lebendig werden lässt. Dass von solchen Kapazitäten dargebotener klassischer Doom mit massiven 70er Referenzen auf dem DSR gut ankommt, versteht sich bereits von selbst und dank der trotz einer gewissen Epik recht griffigen Songs hatte der Auftritt auch für Neueinsteiger einiges zu bieten. Natürlich können Lord Vicar weder an die Aura von Count Raven und Saint Vitus heranreichen oder die eigentümliche Theatralik von Reverend Bizarre auf die Bühne bringen, doch mit ihrem schnörkellosen und sympathischen Auftreten waren sie absolut auf dem richtigen Kurs. Den Verkauf ihres bislang einzigen Albums "Fear no Pain" dürften sie jedenfalls an diesem Abend angekurbelt haben... (Volker)

 

 

images/live-pic/2012_10/Wino.jpgWino

 

Was konnte nach dem überzeugenden Lord Vicar-Gig noch kommen? Ganz klar, der Headliner. Zwei Tage des Dooms gingen zu Ende, als eine der lebenden Legenden der Szene die Bühne betrat. Vermutlich hat sich so ziemlich jeder gefragt, warum nicht Saint Vitus als Headliner für das Festival verpflichtet worden waren, immerhin spielte das Urgestein nur kurz danach eine kleine Reunion-Tour durch mitteleuropäische Gefilde. So trat Wino mit seiner neuen Solotruppe an, um deren mir bislang unbekanntes Erstlingawerk „Punctuated equilibrium“ zu promoten. Rockig war’s, irgendwie ziemlich in der Stoner-Ecke verortet, mit großem Jamfaktor. Der Drummer drosch ebenso kompetent wie emotional auf Trommeln und Becken ein und bewies höchste Groovequalitäten, der Bassist versah weitgehend unauffällig seinen Dienst, Wino selbst sang wie immer mit viel Herzblut und erging sich in schier endlosen Gitarrensoli, als gebe es kein Morgen. Genau das richtige für Doomköpfe, die sich wünschen, die 70er hätten niemals aufgehört. Über weite Strecken des Auftritts wirkte die Band, als improvisiere sie einfach und jamme hemmungslos drauflos, aber die Herren sind lange genug dabei, um sich keine spieltechnische Blöße zu geben. Stilistisch war’s nicht wirklich meine Richtung, aber eine unterhaltsame Performance mit viel Herzblut und Spielfreude allemal. So bekam das Doom Shall Rise 2009 trotz Vitus-Abwesenheit seinen würdigen Headliner. Welch ein Festival – möge die Chapel auch 2010 wieder in Ehrfurcht erzittern, wenn der Süden sich erneut erhebt. (Till)

 

 

Bericht: Till, Volker Schulz

Titelfoto: Matthias Thiedeke

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