Freedom Call – Silver Romance
(SPV/Steamhammer)

 

Die wohl hüpfigste und fröhlichste Band des Metal Universums meldet sich zurück: Chris Bay und Konsorten kredenzen uns ihr elftes Album und wie sollte es anders sein? „Metal“, „Freedom Call“, „We are free“, „High“ und „Warrior“ dürften mal wieder die meist verwendeten Wörter sein und der Kitschfaktor schlägt bis über die Grenze aus. Die einen liebens, die anderen hassens. Man muss aber mittlerweile wirklich schon in den Tracklists genauer hinschauen, so wurde machte es den Anschein „Metal Generation“, der Abschlusstrack, gab es schon vorher, aber da lag nur eine Verwechslung mit dem letzten Studiotrack „The Metal Fest“ vor.
„Silver Romance“, der pfeilschnelle Titeltrack und Opener, soll auf die Silberhochzeit der Band hindeuten, 25 Jahre Freedom Call. Da die typischen FC Nummern nach Bay’scher Kalluklation mittlerweile auch jede KI fälschungssicher hinbekommen würde (was natürlich für AC/DC, Axel Rudi Pell und viele andere weitere ebenfalls zutrifft), sind hier wohl die interessantesten Nummern die, die sein Gitarrist Lars beigesteuert hat. „Infinity“ oder „Distant Horizon“ fallen dabei nicht aus dem Kosmos der Band, haben dem Guss aber etwas weniger Zucker beigemischt und sind dennoch episch und eingängig.
Es geht also, den eigenen Stil noch etwas aufzupeppen ohne sich zu verraten. Somit liegt ein gutes Freedom Call Album vor, mit gewohnten Zutaten die diesmal leicht variieren und somit für nötige Abwechslung sorgen. Überraschungen gibt es dafür keine, aber die sind wohl weder von Songwritern noch von den Fans gewollt.

 

(Röbin)

 

https://freedom-call.net/


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