Necronomicon_CconstantToDeath.jpgNecronomicon – Constant To Death

El Pueblo Records

 

Auf dem elften Album (der Beipackzettel spricht vom zwölften) kann man NECRONOMICON, bzw. dem letzten Gründungsmitglied Volker „Freddy“ Fredrich (Guit/Voc), eines nicht vorwerfen: Stagnation. Die Band hat ihren Sound immer etwas entwickelt, verändert und/oder kleine Experimente gewagt. Während der Pandemie ein internationales Line Up zusammen zu halten (Drummer Rick Charron ist aus Kanada und Gitarrist Glen Shannon aus den USA) und zwei Alben zu veröffentlichen ist auch beachtlich. Auch auf „Constant To Death“ gibt es kleine Veränderungen, was vor allem die Alt-Fans nicht sehr begeistern dürfte. Das Album bewegt sich wieder ein Stückt weiter weg vom Thrash und klingt vermehrt nach Power/Speed Metal klassischer Schule. Im Vergleich zu den Alben der frühen 2000er (Construction Of Evil / Revenge Of The Beast) tönt „Constant To Death“ fast schon gemächlich aus den Boxen. Natürlich gibt es auch hier einiges an Bleifuß und Doublebass, nur eben nicht mehr konsequent im Thrash-Kontext. Geblieben sind die herrlich knurrenden Vocals von Freddy. Seine typische Mischung aus singen, schreien und knurren („Mmmmhhhh…“) setzt er nach wie vor geschickt auf die Songs und schüttelt sich immer wieder coole Hooks und kleine Melodien aus dem Ärmel. Der Haken an der Sache? Über das ganze Album gesehen fehlt es schlicht an kleinen Überraschungen und/oder wirklich coolen Riffs. Das hat man in der Vergangenheit spannender hinbekommen. Dafür schimmert textlich der Punk wieder etwas mehr durch und es werden durchgehend soziale und politische Themen angefasst, die zum Großteil leider nie an Aktualität verlieren.  Immerhin ist der klassische Necronomicon-Flattermann mal wieder in voller Pracht auf dem Cover zu finden.

 

(Schnuller)

 

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