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L.A. Guns – RenegadesL.A. Guns – Renegades

(Golden Robot Records)

 

Vorneweg, es gibt zwei Versionen von L.A. Guns! Zum einen die Band mit den ehemals zerstrittenen und mittlerweile wieder versöhnten Mitgliedern Tracii Guns (Gitarre) und Philip Lewis (Vocals) mit dem letzten Lebenszeichen „The Devil You Know“ aus dem Jahr 2019. Zum anderen die Bandversion um den Ex-Schlagzeuger Steve Reiley. Dieser hat nach seiner Rausschmiss einfach unter dem gleichen Bandnamen weitergemacht und veröffentlicht jetzt mit „Renegades“ (2020) ein neues Album. Alles bisschen verwirrend aber um eben die L.A. Guns Steve Reiley Version und das Album „Renegades“ geht es an dieser Stelle.

„Renegades“ ist ein gutes Rock Album mit einzelnen Highlights geworden. Es vermisst ein bisschen die Rotzigkeit die von einer Sleaze Band erwartet wird, punktet dafür mit einer insgesamt druckvollen und runden Produktion. Songs wie „Well Oiled Machine“, das etwas ruhigere aber atmosphärisch gehaltene „Lost Boys“ und der nach vorne rockende Titeltrack setzen sich sofort fest und bleiben im Ohr. Ansonsten gibt’s solide Rock Ware, die nicht weh tut aber die das Rad auch nicht neu erfinden.

Mit den Veröffentlichungen aus den 80´s (dem selbstbetitelten Debüt, und den beiden Nachfolgern „Cocked & Loaded und „Hollywood Vampires“) kann „Renegades“ nicht mithalten und auch „The Devil You Know“ der anderen Guns gefällt besser weil insgesamt runder. Steve Reileys L.A. Guns weiß mit ihrem „Renegades“ aber insgesamt zu gefallen und hat wenn nicht mehr, dann aber drei Songs die wirklich Bock machen.

 

(Zvonko)

 

https://www.laguns.net/


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