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CLOVENHOOF_AgeOfSteel.jpgCloven Hoof – Age Of Steel

Pure Steel Records

 

Mit „Age Of Steel“ knüpfen CLOVEN HOOF nicht direkt an “Who Mourns For The Morning Star” (2017) an. Immerhin steht am Mikro immer noch Aska/Ex-Omen Goldkehlchen George Call, die Positionen Drums und Leadgitarre wurden allerdings neu besetzt. Dem Material ist auf „Age Of Steel“ ein nicht zu überhörender Bombast-Faktor hinzugefügt worden. Das bedeutet, man hat eine ordentliche Portion Keyboards zum Sound addiert. Diese sind fast durchgängig auf dem Album zu hören, oft dezent abgemischt, hier und da aber auch etwas dominanter. Das pimpt den Sound und erweitert ihn durch einige wirklich gelungene Facetten, hätte man sich in den meisten Fällen auch schenken können. Die Gitarren sind zwar etwas zahmer als auf „Who Mourns…“, aber absolut nicht in den Hintergrund gemischt. Der Opener „Bathory“ kracht auch gleich ordentlich, mit (Keyboard-) Chören gespickt ins Gebälk, aber schon beim folgenden „Alderly Edge“ kommen die neuen Akzente recht deutlich zum tragen, zudem hat man sich schon sehr deutlich an Maidens „Seventh Son…“ bedient. Hier haben die Keys den meisten Platz und einen kurzen Dragonforce-Part hat man dem Song auch spendiert. „Apathy“ erinnert an selige Savatage Zeiten, als Chris Oliva noch für ordentliche Riffs gesorgt hat. In eine ähnliche Ecke wie „Alderly Edge“ tendiert „Touch The Rainbow“ mit eher fröhlichem Flair und einer ordentlichen Prise Kitsch. Düsterer schallt „Bedlam“ aus den Boxen, das langsam beginnt und sich zu einem tollen Headbanger steigert. Zwischen diesen ganzen Eckpunkten bewegen sich auch die weiteren Songs des Albums. Das sehr eingängige „Judas“, sowie „Victim Of The Furies“ ragen zwischen den soliden Songs der zweiten Hälfte mit tollen Hooks hervor. Auf der einen Seite gelingt Lee Payne und seine Mannschaft hier ein guter Spagat zwischen knackigem Heavy Metal und etwas Bombast. Auf der anderen Seite hat mich das härtere, US-Metal lastigere, Vorgängeralbum mehr mitgerissen. „Age Of Steel“ spricht ganz klar ein breiteres Publikum an, ist für den Alt-Fan an einigen Stellen aber vermutlich etwas zu „normal“ ausgefallen. Umgesetzt ist alles absolut erstklassig und George Call macht hier einen fantastischen Job. Meckern auf hohem Niveau also...

 

(Schnuller)

 

http://clovenhoof.net/

 


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