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REACTORY_CollapseToCome.jpgReactory – Collapse To Come

Iron Shield Records

 

Ok, was REACTORY auf ihrem dritten Album vom Stapel lassen, ist nichts für zarte Gemüter. Der Opener „Space Hex“ ist schon mal einer der besten Thrash Opener, die ich in den letzten Monaten gehört habe. Nach schlappen 55 Sekunden hauen einem die Jungs schon den zweiten Refrain dieser Abrissbirne um die Ohren, die schlussendlich auch nicht mehr als gut 2 ½ Minuten braucht, um für einen klaren Knock-Out zu sorgen. Das folgende „Speedboat Piracy“ schlägt in die gleiche Kerbe und braucht sogar ein paar Sekunden weniger. So geht es zwar nicht durchgehend weiter, aber REACTORY wissen, wie sie ihre Riffs zielsicher platzieren. Auch das gedrosselte „Misantropical Island“ überzeugt locker und griffig. Danach geht den Berlinern zwar etwas die Luft aus, für den Endspurt mit „Galactic Ghosts“ und „Enemy“ sind sie aber wieder gut bei Puste. Grundsätzlich kommen REACTORY mit wenig Brimborium schnell auf den Punkt, überfrachten die Songs nicht und achten auf straighte und effektive Gitarrenarbeit. Die etwas angezerrten Vocals strengen auf Dauer zwar etwas an, passen aber wie die Faust auf’s Auge zum aggressiven Thrash der Jungs. Da braucht es auch nicht mehr als 9 Songs und 34 Minuten und der Finger drückt gerne auf die Repeat-Taste. Der VÖ Termin platzt natürlich voll in die Corona Pandemie und der Albumtitel wird hoffentlich nicht aus hellseherischen Fähigkeiten der Band gewählt worden sein.

 

(Schnuller)

 

https://www.reactory-thrash.com/

 

 


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