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Turilli & Lione Rhapsody – Phoenix Rising
(Nuclear Blast)

Alleine beim Titelsong, welcher direkt an erster Stelle steht, erkennt man unverkennbar die songwriterische Handschrift von Luca Turilli und natürlich erkennt der Fan auch die Stimme vom ehemaligen Rhapsody Original Sänger Fabio Lione. Und dennoch hört man hier auch die Unterschiede zur ehemaligen Stammband. Das bombastische und die Chöre sind geblieben, hinzugekommen sind modernere Elemente (welche durchaus auch schon auf Turillis Solowerken oder eben seiner letzten Reinkarnation von Rhapsody zu hören waren) und einige Weltmusik Elemente, ohne folkloristisches aufzugreifen.
In einem Interview erklärt der Italiener, dass er zunächst bei diesem Projekt gar nicht den Namen Rhapsody erneut verwenden wollte, dies aber auf zureden der Plattenfirma tat, um nicht erneut bei 0 anzufangen. Auf jeden Fall, um der Verwirrung vorzubeugen, gäbe es „nur“ diese zwei Versionen, während Rhapsody Of Fire den Original Stil ohne ihn weiterspielt, schlägt er nun eben (in einer Besetzung die ebenfalls nur aus ehemaligen Original Mitgliedern besteht) diese Töne an.
Da kommen schon richtig gute Songs zustand, wie eben der erwähnt Titeltrack, „Decoding The Mulitverse“ oder  „I Am“, in denen jeweils dicke Queen Referenzen vorkommen.
Dennoch gefällt mir die letzte Rhapsody Of Fire einen Tick besser, da diese mich mehr mitreißen konnte. Aber auch bei Turilli ist eindeutig die Tendenz nach oben, was den Fan natürlich freut. Ein Meisterwerk ist es nicht, aber eine gutklassige Interpretation des Rhapsody Sounds allemal.

 

(Röbin)

 

https://tlrhapsody.com/


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