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Al Goregrind - The Temple Is BurningAl Goregrind - The Temple Is Burning

(Nauntown Music)

 

50 Minuten Spielzeit bei 12 Tracks, produziert im Kohlekeller-Studio, das sind die Grundfakten der neuen und dritten Al Goregrind-Platte.

„The Temple Is Burning“ schimpft es sich und es geht in eine weit, weit entfernte Galaxy. Und der Ausblick ist düster... Was sich die drei Herren hier einfallen lassen haben stellt Ihr gesamtes vorheriges Werk in den Schatten. Der Grundsound? – Deathmetal, extrem harter Deathmetal. Dazu mehr Black Metal (der dunkle Lord steckt im Detail) und die anderen typischen Al Goregrind Traits, die schon das vorherige Werk „Crushing the Feeble“ so außergewöhnlich gemacht haben. Diesmal sind Al Greogrind eingäniger denn je.

„This is Rebel Radio Hoth“… Es grooved, es huldigt dem Schwarzmetall und das Ende: Whitechapel lässt grüßen (natürlich nur die alten). Oder man nimmt sich den Titeltrack vor, es wird progressiver und dieser Chorus mit Cleaner Singstimme... Cleane Singstimme? Ist das noch Death Metal? Ja! Traditionell? Mit Nichten. Es wird ein Punkt erzeugt, an dem der cleane Gesang für noch mehr Härte sorgt, als jedweder Grunzgesang. Richtig groovy wird es auch bei „All Hail Vader“ und der „Star Forge“. Es stampft, es stampft, wer da nicht mit grooved dem ist wohl nicht mehr zu helfen. Apropos Star Forge am Ende gibt es ein richtiges Schmankerl: Dennis Schuler von Gutrectomy unterstützt die Jungs und es klingt als ob ein Schwarzes Loch alles in seiner Nähe vernichten will.

Einen hab ich noch, oder so….

Mit Rancor Carnage wird es dann spannend und tief. Der Chorus ist eingängig und catchy ass fuck, heftige Slams und Techpassagen kommen zu Tage und dann ist da noch niemand geringerer als Rok Rupnik vom slowenischen Slam Senkrechtstarter Within Destruction. Der Rancor ist entfesselt und er ist wirklich, wirklich sauer.

Ach etwas vertrakter soll es sein?

Kein Problem: The Rule of Two ist das Stichwort. Krumme Takte, der Bass kommt dabei so gut zur Geltung wie die Dissonanzen. Diagnose Techdeath! Und wenn man sich denkt, was kann denn noch kommen: BAM! Klassischer Heavy Metal im Wechsel mit peitschendem Black Metal.  Großartig, was so ein paar Leadgitarren alles verzaubern können.

I’ll be back

Und nun zu meinem Favoriten DARTH NIHILUS, der erfahrene Star Wars Fan weiß das ist Canon, aus der KotoR-Reihe.  Black Metal regiert, erinnert stellenweise an Behemoth, ein monumentaler Monolith – wow. Doch was ist das? Stonerrock im Stile von Kyuss / Monster Magnet und dann bekommt man allerheftiges Deathmetal-Riffgewitter auf die Ohren und wäre das alles noch nicht genug... ja dann kommt der Groove, schwer, gefällig. Geile Nummer.

Am Ende von „The Temple Is Burining” stehe ich selbst in Flammen, bin himmelhochjauchzend und völlig am Ende. Was für eine Scheibe - 11/10 Punkten.

 

(Rolf)

 

www.algoregrind.de


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