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Lovebites – Clockwork ImmortalityLovebites – Clockwork Immortality

(Arising Empire)

 

Wer etwas in die japanische Szene eintaucht wird schnell feststellen, dass sich dort einige skurrile Gestalten tummeln. Viele davon hätten im westlichen Europa nicht den Hauch einer Chance, während andere – das zeigt unter anderem der Erfolg von Babymetal – auch hier den Puls der Zeit zu treffen scheinen. Eines haben jedoch alle Bands gemeinsam: Technische Versiertheit. Diese kann man auch Lovebites nicht absprechen. Die fünf Girls wirken in ihren weißen, kurzen Röckchen zunächst recht sexy und zugleich unschuldig, haben aber musikalisch einiges auf dem Kasten und sind alles andere als ein nett zusammen gecasteter Eyecatcher. Die Gitarristinnen Midori und Miyako hauen etliche Riffs und Twin Guitars raus und Keyboards fungieren dabei lediglich als soundfüllendes Element. Sängerin Asami besticht mit klarem Gesang (kein Operndiva Rip Off) und die Rhythmus-Sektion um Bandgründerin Miho am Bass und Schlagzeugerin Haruna hält alles grundsolide zusammen. Mit „Rising“ oder „Empty Daydream“ entwickelt man dabei echtes Hitpotential. Doch das Quintett kann durchaus auch eine Stufe härter, wie man mit „Mastermind 01“ oder dem waschechten Thrasher „M.D.O.“ (mein persönliches Highlight) beweist. Balladeske Töne gibt es hingegen lediglich beim abschließenden „Epilogue“ zu hören. Lovebites werden sicherlich ihren Weg gehen, da man auch live überzeugen kann und das Gesamtkonzept stimmig ist. Bleibt zu hoffen, dass die erste EP „Battle Against Damnation“ und das Debüt „Awakening From The Abyss“ vielleicht gemeinsam auf einer CD hierzulande noch nachträglich veröffentlicht werden. Ich für meinen Teil habe Lovebites auf dem Schirm.

 

(Hansy)

 

 http://lovebites.jp

 


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