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Almanac - TsarAlmanac - Tsar

(Nuclear Blast)

 

Dass die langjährigen Rage-Recken Peavy und Victor Smolski nicht mehr zusammen musizieren, dürfte inzwischen ja jeder mitbekommen haben.

Während Herr Wagner mit neuer Mannschaft und bekanntem Namen weitermacht, hat sich Smolski ein Tätigkeitsfeld ausgesucht. Mit seiner neuen Band Almanac macht der Gitarrist dort weiter, wo er mit dem (zuletzt stilistisch von Rage getrennten) Lingua Mortis Orchestra aufgehört hatte. Doch wo 2013 „LMO“ großflächig enttäuschte, weil es sich irgendwo zwischen Anspruch und Konzept verzettelte, hat Dirigent Smolski für „Tsar“ an den Stellknöpfen gedreht und das neue Material wieder deutlich mehr in die Richtung gelenkt, in der auch die symphonischen Rage-Songs wie „Empty Hollow“, die „Lingua Mortis Suite“ oder „Lord Of Flies“ stehen. Sprich: Mehr Metal, mehr Riffs, mehr Härte plus die richtige Portion Klassik.

Der Opener „Tsar“ schlägt dann auch gleich als Volltreffer ein. Dafür sorgen auch die sehr gut harmonierenden Stimmen von Andy B. Franck (Brainstorm) und David Readman (Pink Cream 69). Auch das folgende, hymnische „Self-Blinded Eyes“, düstere „Hands Are Tied“  oder das überraschend harte „Children Of The Future“ zeigen deutlich auf, dass Smolski sehr genau weiß, wie man gute Songs schreibt.

Einziger Halb-Ausfall, der sonst wirklich überzeugenden (nur gegen Ende etwas abflachende) Scheibe: Das nur schwer in Fahrt kommende „No More Shadows“, dessen erste zwei Minuten man auch einfach hätte weglassen können.

 

Fazit: Almanac tönen symphonischer und epischer als Rage - aber knackiger und schneller auf den Punkt gebracht als zuletzt das LMO. Wer sich hier dazwischen wohl fühlt, der kann „Tsar“ blind kaufen!

 

(Michael)

 

www.facebook.de/almanacvs.band

 

 


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