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totentanz nr. 29

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The Privateer - MonolithThe Privateer - Monolith

(Trollzorn)

 

„Monolith“ ist mein erster Berührungspunkt mit The Privateer. Umtriebige Pagan-Metaler haben den Namen bestimmt schon vorher mal irgendwo aufgeschnappt. Und das, obwohl die Band mit Heiden, Wikingern und Methörnern gar nichts am Hut hat.

The Privateer bedienen sich thematisch in der Piratenschatzkiste – werden musikalisch aber eindeutig bei den Pagan-Fans punkten. Die rasant verquirlte Mixtur aus Power-, Speed-, Black- und Folk-Metal klingt wie Ensiferum auf hoher See („A Sequel From A Distant Visit“). Statt Flöten und Tröten ergänzt hier eine Geige den Sound. Dafür könnten viele instrumentalen Themen 1:1 aus dem Fundus diverser Vorreiter stammen (Ensiferum, Wintersun & Co.).

Highlight ist das epische, mit schickem Chorus aufwartende „Ember Sea“. Tiefpunkte sind „Störtebecker“(klingt wie eine billige Equilibrium-Kopie) und ausgerechnet der sehr flache Titelsong.

 

Bei allem Licht und Schatten: Wem Alestorm zu albern, Running Wild zu Retro und Swashbuckle zu doof und thrashig sind – und sich dazu an seinen Lieblingen aus der Pagan-Szene satt gehört hat, der sollte ruhig mal auf dem Bott von The Privateer anheuern.

 

(Michael)

 

 

www.theprivateer.de


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