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Agalloch – The serpent & the sphere

(Eisenwald)

 

Es kommt langsam in Gang das neue Agalloch Album. Man kann sich nach dem zehnminütigen Opener durchaus fragen, ob man das nicht hätte spannender und dichter inszenieren können. Und ob es unbedingt nötig gewesen wäre, nach einem eher stoischen Beginn auch noch ein nicht gerade aufmerksamkeitsheischendes Instrumental hinterherzuschieben. Während man das womöglich noch denken mag, ist man aber dann doch hineingesogen in die zauberhafte Welt von Agalloch.

 

Dort gibt es wunderbare Kompositionen, wie das satt im Takt wiegende, melodisch reizvolle „The astral dialogue“, gefolgt von „Dark matter gods“, das mit seinen fragilen Sounds und der simplen Rhythmik fast so etwas wie Agallochs Beitrag zum gegenwärtigen Postpunk-Revival sein könnte. Das anschließende „Celestial effigy“ beschließt dann im Stile alter Werke und mit einem Anflug von Grimmigkeit den griffigeren Teil des Albums.

 

Fortan verflüchtigen sich die Songstrukturen wieder etwas und am Ende steht ein 12-minütiges Abschlussstück, das komplett auf Gesang und starke Reizpunkte verzichtet. So schlängelt sich „The serpent & the sphere“ mal voll und reich im Ausdruck mal spartanisch und skizzenhaft (die kurzen Zwischenstücke wirken fast unarrangiert) durch die Spielzeit und ruft dabei nicht nur aber doch an mancher Stelle Glücksgefühle hervor.

 

(Chris)

 

http://www.agalloch.org/


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