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The Treatment – Running Woth The DogsThe Treatment – Running Woth The Dogs
(Spinefarm Records)

 

Wenn man mal beachtet, wie jung die Mitglieder der englischen Band immer noch sind und dass wir es hier erst mit dem zweiten Album (die Cover EP mal nicht mitgerechnet) zu tun haben, dann kann man schon von einem ordentlichen Hardrock Album reden, dass sich irgendwo in der Mitte von Airbourne und skandinavischen Rotz Kapellen breit macht. Und wie das eben bei Airbourne so ist, können AC/DC Riffs nicht weit sein („Get The Party On“).
Aber mal rein musikalisch betrachtet, gibt’s auch ein paar Kritikpunkte. Erst mal gibt’s keine so große Eigenständigkeit, sondern es werden eben Glam/Sleaze Kapellen der 80iger mit eben typischen AC/DC Riffs gepaart und zitiert. Dazu ist der Gesang noch etwas zu zahm. Natürlich sollte man nicht zu einem exzessiverem Lebensstil raten, doch dieser würde den Stimmbändern von Matt bestimmt gut tun. Kommt vielleicht noch. Und der dritte Kritikpunkt wäre die Produktion, die ebenfalls etwas zu zahm und glatt daher kommt. Und die braucht man nicht mit ungesunden Kippen und Hirnzellen abtötendem Schnaps angleichen, dafür reicht ein fähiger Mann am Regler und den Willen, das Ding etwas dreckiger zu halten mit der Prämisse, nicht unbedingt im Radio zu landen.
Welche Absichten (und ob überhaupt welche) hinter der glatten Produktion stehen, kann man also nur vermuten, wirkt sich aber eben so aus, dass man hier eher von einem „OK“ denn von einem „boah, geil ey“ spricht.
Wer also von sleazigem Hardrock nicht genug bekommt, sollte hier mal antesten, aber immer vor Auge halten, hier sind keine Originale am Werk. Hier wirkt zwar alles frisch und nicht angestaubt, aber eben auch blank poliert ohne rauchigem Charme.

 

(Röbin)

 

https://www.facebook.com/TheTreatmentOfficial

 


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