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BodyguerraBodyguerra - Freddy...nothing as it seems

(Sony)

 

Wenn man sich das Cover des Debüt Albums anschaut vermutet man zuerst mal eine Alternative Soft Punk Band. Doch hier handelt es sich eher um eine reine Hard Rock Band im Stile von Deep Purple oder Led Zeppelin. Jetzt ist es zwar so, dass ich den alten Helden den nötigen Respekt zukommen lasse, aber bei weitem kein Fan dieser Musikart bin. Auch geht mir die ganze Retro-Rock Welle meilenweit irgendwo vorbei, wobei man BODYGUERRA jetzt nicht unbedingt da mit reinstecken MUSS (wohl aber kann).  Die Band hat durchaus einen eigenen Stil, zwar erdige rockige Gitarren, aber klingt nicht unbedingt so Retro wie das manche gerne würden. Von daher ist der Aspekt schon mal positiv zu bewerten. Auch gibt es ein paar Stücke der Band, die durchaus im Ohr bleiben und ihre Daseinsberechtigung aufweisen wie z.B. „Path To Eden“, das ein richtig gutes Riff aufweist und mit Doublebass im Refrain auch ein wenig Härte mitbringt. Oder das direkt darauf folgende „The Retreat“ kommt ebenfalls gut rockig rüber und hat ein cooles Gitarrensolo aufzuweisen. Dennoch muss ich auch sagen, dass mir diese Songs deswegen gut reingehen, da ich mit den vorangegangen 4 Stücken so gar nix anfangen kann. Das ist mir zu zart, zu zahnlos und ohne richtige Härte. Meine Meinung: wenn schon alt, dann aber auch dreckig mit Ecken und Kanten.
Textlich hat man ein Konzeptalbum über Harold Frederik Shipman alias „Dr. Death“ geschrieben, einem britischen Arzt auf dessen Konto ca. 250 Morde gehen sollen. Also durchaus ein interessantes Thema.
Wer auf Klassik Rock der alten Schule steht und nicht zu sehr auf das Hard und das Heavy fixiert ist, der könnte Spaß an der Scheibe haben, talentierte Musiker scheinen hier am Werk zu sein. Wer aber auf Hard n Heavy steht, für den dürfte dieses Werk wohl zu wenig bieten.

 

(Röbin)

 

https://www.facebook.com/Bodyguerra


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