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totentanz nr. 29

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The Red PaintingThe Red Paintings - The Revolution Is Never Coming
(Graphite Records)

 

Nicht einfach. Diese Worte beschreiben sowohl das komplexe Werk „The Revolution Is Never Coming“ als auch meine Aufgabe, eine Kritik dazu zu schreiben. THE RED PAINTINGS veröffentlichen, abgesehen von einigen EP’s, damit auch noch ihr Erstlingswerk, was man ob der Opulenz dieses Werks kaum glauben mag. Zu Hören ist ein Mix aus Prog, Rock, Avantgarde und Industrial, das zusätzlich mit eine Orchestrierung und Chören aufgepeppt wird.
Man hört jederzeit die Leidenschaft und das Herzblut welches Trash McSweeney in Massen in seine Musik gepumpt hat. Und da liegt oft auch das Problem: Wo ANATHEMA z.B. durch anfänglich zarte und ruhige Klänge eine Dynamik entwickeln, die sich in richtig harten Gitarrenklängen entladen, wirken die Songs hier oft zu überladen und die gewollte Dynamik wird so nicht ganz erreicht. Melancholie spriesst zwar ständig, doch zur richtigen bedrohlichen Düsternis reicht es auch nicht aus. Es gibt zwar einige coole Momente, alleine der Anfang des Titelstücks, bei dem ein Kinderchor in den Sprechgesang einsteigt, ist eine geniale Idee, die auch eine coole Intensität ausdrückt. Dennoch bleiben keine Stücke als Highlights hängen, da das Werk eben so komplex und teilweise überladen wirkt, dass es zeitweise auch anstrengend sein kann.
Es wird wohl einige Liebhaber geben, die hier ihr Meisterwerk gefunden haben genauso wie es einige geben wird, die sowas für totales Durcheinander halten. Ich für meinen Teil stehe irgendwo in der Mitte und denke mir, weniger wäre hier mehr gewesen. Sowohl bei der Komposition als auch bei der Instrumentierung. So reist es mich leider nicht richtig mit, bleibt aber sehr wohl in Erinnerung.

 

(Röbin)

http://theredpaintings.com/


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