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Device - DeviceDevice - Device

(Warner Brothers)

 

Dies ist das Soloprojekt von Disturbed Frontmann David Draiman, welches er selbst als futuristischen lndustrial Rock bezeichnet, mit einem ziemlich dunklen elektronischen Vibe und hymnenhaften, melodiösen Songs. Meiner Meinung nach, bringt es diese Beschreibung ziemlich gut auf den Punkt. Bands wie Ministry als auch Nine lnch Nails haben hier Pate gestanden, wobei eine fette Prise Disturbed allein schon durch Davids markanten Gesangsstil allgegenwärtig ist. So hätte z. B. der Song „Penance“ auch locker auf einem Disturbed Album stehen können. Die ldee zum Projekt entstand als David und sein Studio Partner Geno Leonardo für einen Soundtrack den Disturbed Song „Haunted“ in ein neues Gewand steckten, welches die Geburt zum Sound für Device darstellte. Zusammen Blut geleckt schrieben die beiden weiter an Songs und schon bald war genügend Material für das Debut Album zusammen erarbeitet. So scharten David (Gesang/Disturbed) und Geno Leonardo (Bass, Keyboards/Filter) noch Gitarrist Virus (Dope, Rock of Ages) und Schlagzeuger Will Hunt (Evenanescence, Statcic-X) um sich, was unterm Strich eine ziemlich coole Truppe ergibt. Zudem wurde ein ganzes Batallion Gastmusiker eingeladen, als da wären: Geezer Butler (Black Sabbath), Glenn Hughes (Deep Purple, Black Sabbath), M. Shadows (Avenged Sevenfold), Serj Tankian, Tom Morello (Rage Against The Machine) und Lzzy Hale (Halestorm). Das Duett mit Serj Tankian im Song „Out of Line“ ist für mich eines der Besten im modernen Rock/Metal Bereich, die Beiden passen wunderbar zusammen und der Song hat einen geilen Groove, was nicht zuletzt auch auf Geezer Butler am Bass zurückzuführen ist, bitte mehr davon! Natürlich ist auf Alben wo David Draiman am Songwriting beteiligt ist auch eine Coverversion zu finden, welche diesmal in Form von Ozzy Osbournes „Close My Eyes Forver“ zu finden ist. Flankiert wird David hier durch Lzzy Hale die hier den Part von Lita Ford in der original Version einnimmt. Das Cover von „Haunted“ fegt mich jedoch wenig, da ich den Song schon bei Disturbed eher durchschnittlich fand. Insgesamt sind auf dem Album zehn Tracks zu finden, wovon die ersten fünf richtige Kracher sind und sich dauerhaft in die Gehörgänge einfräsen. Die zweite Hälfte des Albums rauscht zwar ohne wirkliche Höhen an mir vorbei, kann aber auch nicht als wirklich schlecht bezeichnet werden (Gesamtlaufzeit über 40 Min.). Device legen ein starkes Debut hin und schaffen das wo Disturbed mit „lndistructible“ und dem Langweiler „Asylum“ versagten, nämlich ein Album hinzulegen wo zu mindestens 50% mal richtig gute Songs drauf zu finden sind.

 

(Patrick)

 

http://www.deviceband.com/


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