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totentanz nr. 29

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Winchester – Das Haus der VerdammtenWinchester – Das Haus der Verdammten

(Splendid)

 

In einer verlassenen Gegend in der Nähe von San Francisco lebt die alte Dame Sarah Winchester (Helen „Excalibur“ Mirren), Erbin des Waffen Imperiums ihres verstorbenen Mannes William. Die Frau wohnt in einem gigantischen Anwesen an dem permanent (auch nachts!) weitergebaut wird. Immer wieder entstehen neue Zimmer, werden dann plötzlich wieder verriegelt oder ganz abgerissen um an anderer Stelle wieder zu entstehen. Für die umtriebige Baufirma ist es ein lukrativer Job auf Lebenszeit! Sarah glaubt nämlich das die Geister der Personen die durch eine Winchester Waffe ums Leben kamen dort ihr Unwesen treiben und sie quasi dazu „zwingen“ ständig weiter zu bauen. Der Vorstand des Winchester Imperiums glaubt das „die Alte“ nicht mehr ganz dicht ist und deshalb soll der Psychologe Dr. Eric Price (Jason „Terminator – Genysis“ Clarke) zu ihr reisen um ihren Geisteszustand zu untersuchen. Der leicht heruntergekommene Arzt (Laudanum abhängig seit dem Tod seiner Frau) willigt ein und zieht für ein paar Tage ins Winchester Haus. Schnell merkt er das Helen eine ganz besondere Frau ist die keineswegs irre erscheint. Und das ausgerechnet er ausgewählt wurde anzureisen hat auch einen Grund. Als Henry, der kleine Sohn von Sarahs ebenfalls im Haus wohnender Nichte Marion (Sarah „Steve Jobs“ Snook), plötzlich wie vom Teufel besessen anfängt Mordgelüste zu entwickeln, weiß Eric das er jetzt den Kampf gegen etwas übernatürliches aufnehmen muss…

 

Die Regisseure Peter & Michael Spierig („Jigsaw“) haben hier einen schönen Haunted House Horrorfilm abgeliefert, der mit der genialen Helen Mirren eine der besten weiblichen Darstellerinnen überhaupt aufweisen kann. Sie verleiht der Sarah Winchester Größe, Anmut und Raffinesse. Der Film setzt schön altmodisch auf Spuk und Grusel, hat aber auch Jump Scares ala „The Conjuring“ parat. Hat mir richtig gut gefallen, die Atmosphäre in dem gespenstischen Anwesen ist herrlich düster und wenn man bedenkt das die Geschichte ja auf wahren Ereignissen beruht – creepy Stuff!

 

Die Bluray hat Top Bild & Ton (DTS HD in D/E) und Interviews, Trailer, Reportagen als Boni.

 

(Arno)

 

                         Und hier noch ein Special zum Film mit Dank an voll:kontakt Promotion:

 

               Winchester-Fakten, Mythen und Legenden über Sarah Winchester und ihr Haus

 

das außergewöhnliche Anwesen der Sarah Winchester, das in WINCHESTER – DAS HAUS DER VERDAMMTEN eine zentrale Rolle spielt,ist keinesfalls fiktiv, sondern ein real existierendes Bauwerk, das so in der Welt einzigartig ist.

Wir haben zur Veröffentlichung von WINCHESTER – DAS HAUS DER VERDAMMTEN am 31. August 2018 auf DVD, Blu-ray und digital allerlei Fakten, Mythen und Legenden über die Geistervilla zusammengetragen, um die Wartezeit bis zum Heimkinostart für euch zu verkürzen.

 

Wie der Wahnsinn begann

Sarah Winchester, die Witwe des Gewehrfabrikanten William Winchester, ließ ab dem Jahre 1884 außerhalb des damaligen San Jose ein Wohnhaus für sich bauen. Doch es war nicht nur für sie allein gedacht. Die für damalige Verhältnisse extrem wohlhabende Dame war nämlich davon überzeugt, dass die Geister der mit dem Winchester-Gewehr getöteten Menschen sie heimsuchen würden. Aus diesem Grund suchte sie Rat bei Geisterheilern, die sie dazu bewegten, im Westen ein Haus für die verlorenen Seelen erbauen zu lassen.

 

Labyrinth für verlorene Seelen

Dieses Geisterhaus hat sie bis zu ihrem Tode im Jahre 1922 erweitern lassen. Das Gebäude wurde dadurch ein Labyrinth aus ca. 161 verwinkelten Räumen in unterschiedlicher Größe und etwa 2000 Türen. Das Haus besitzt zudem Geheimgänge und Türen, hinter denen eine Wand liegt und Treppen, die in der Decke enden. Sarah Winchesters Ziel war es, dass die Geister sich in diesem Haus verlaufen und nicht mehr herausfinden. Um den Plan des Hauses zu entwerfen, beriet sie sich angeblich mit den wenigen guten Geistern, die nicht von Wut getrieben wurden. Dafür hatte die abergläubische Frau extra einen Raum für Séancen eingerichtet, in dem 13 Haken für 13 verschiedene Roben hingen, die sie bei den nächtlichen, spirituellen Sitzungen trug.

 

Die Zahl 13

Diese Besessenheit für die Nummer 13 spiegelt sich im ganzen Haus wider. Zum einen bestehen viele der 10.000 Fenster im Haus aus 13 Glasscheiben und viele Treppen haben 13 Stufen. Auch der Fußboden der Eingangshalle besteht aus 13 Segmenten und im Gewächshaus gibt es 13 Glaskuppeln. Zum anderen hat das 13. Badezimmer 13 Fenster und im Zimmer direkt davor gibt es 13 Wand-Paneele. Es kann kein Zufall sein, dass auch das Testament der Dame des Hauses in 13 Abschnitte unterteilt und 13-mal von ihr unterschrieben wurde.

 

Vom Unglück verfolgt

Diese Zwangsvorstellung kann man vielleicht mit den zahlreichen traumatischen Erlebnissen in Verbindung bringen, die Sarah Winchester ihr Leben lang verfolgten. So starb ihre Tochter Annie im Jahr 1866 an einer mysteriösen Kindeskrankheit, ihr Mann verschied an Tuberkulose im Jahr 1881. Ein anderes einschneidendes Ereignis in ihrem Leben war das große Erdbeben von 1906, das die ganze Westküste der Vereinigten Staaten erschütterte und auch den Turm des gespenstischen Bauwerkes nieder riss. Sie litt nach diesen Ereignissen unter schweren Depressionen und blieb fast ausnahmslos innerhalb des Anwesens. Wenn sie doch einmal ihr Haus verließ, dann nur mit einem schwarzen Schleier, der ihr ganzes Gesicht verhüllte - Gerüchten zufolge entließ sie sogar Angestellte, die einen Blick auf ihr Gesicht erhascht hatten.

 

Theorien hinter dem Wahnsinn

Eine Theorie besagt, dass sie jede Nacht in einem anderen der 40 Schlafzimmer übernachtete, damit sie von den Geistern nie gefunden wurde. Es wurde auch vermutet, dass das Haus von der Arbeit des britischen Philosophen Francis Bacon inspiriert sei oder dass sie Mitglied einer Geheimorganisation, wie etwa der Freimaurer oder Rosenkreuzer sei.

 

Spukt es wirklich?

Ob es wirklich im Winchester-Haus spukt kann jeder für sich selber herausfinden. Schon kurz nach dem Tod der Erbauerin öffnete das Anwesen seine Tore für Touristen. In den 70er-Jahren wollten auch Forscher der Nirvana Foundation, einem Forschungsinstitut in Kalifornien, wissen, ob wirklich paranormale Geschehnisse auftreten würden, wenn sie in dem Gebäude eine Nacht verbrächten. Sie berichteten anschließend von sich bewegenden Lichtern und roten Lichtkugeln in bestimmten Räumen, sowie von zwei in altertümlicher Mode gekleideten Geistern, die sie vom anderen Ende eines Raumes beobachten konnten. Andere Besucher des Geisterhauses berichteten von einem zeitweiligen Verlust der Sehkraft, eiskalten Schauern und sich wie von Geisterhand drehenden Türknöpfen.

 

Wer die ganze schreckliche Wahrheit hinter dem wahrscheinlich furchterregendsten Haus der Weltgeschichte entdecken will, sollte sich den Home-Entertainment-Start von WINCHESTER – DAS HAUS DER VERDAMMTEN am 31. August 2018 auf DVD, Blu-ray und digital nicht entgehen lassen!

 


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