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London To BrightonLondon To Brighton

(Ascot Elite)

 

Die Straßenhure Kelly und die 12 jährige Joanne sind auf der Flucht vor Kelly´s Zuhälter Derek. Von London aus machen sie sich nach einer grausamen Nacht auf den Weg nach Brighton zu einer Freundin von Kelly. Warum fliehen die beiden, was ist geschehen? Derek ist zwar nur ein jämmerlicher dafür aber umso skrupelloserer Zuhälter. Seine Skrupellosigkeit kommt besonders in dem Moment zu tragen, als er Kelly dazu überredet ein beliebiges Mädchen, Hauptsache sie ist sehr jung, von der Straße für einen zahlenden Pädophilen zu besorgen. Aufgrund ihrer finanziell schlechten Situation lässt sich Kelly auf den dreckigen Deal ein, rettet die kleine Joanne - die sich auf das Geschäft eingelassen hat, weil sie auf das schnelle Geld aus ist - aber sofort wieder aus den Klauen des Perversen weil sie ihre Kooperation mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren kann. Da die beiden nicht einfach nur vor dem Pädophilen fliehen, sondern ihn noch abstechen, werden sie von Derek gejagt. Dieser hat nämlich nur 24 Stunden Zeit die beiden zu finden, sonst blüht im ähnliches Schicksal wie dem kranken reichen Perversling. Allerdings droht ihm der Tod durch den Sohn des Ermordeten.

 

„London To Brighton“ ist eine britische Low Budget Produktion aus dem Jahr 2006. Regisseur Paul Andrew Williams ist ein beklemmendes und bedrückendes, sehr realitätsnahes Drama gelungen, das den Zuschauer nur schwer loslässt und auch nach seinem Ende zum Nachdenken bewegt. Die Charaktere spielen absolut überzeugend, einfach jedem wird die Darstellung seiner Rolle abgenommen. Der Regisseur beweist bei seinem Debütfilm, dass er sein Handwerk versteht indem er den Spannungsbogen über die gesamte Spielzeit aufrecht erhält. Er zeigt ganz selten explizite Gewalt (wofür man ihm bei einem Thema wie Pädophilie nur dankbar sein kann) und gibt dem Zuschauer, durch gut eingestreute Rückblenden, Stück für Stück Einblick in die Geschehnisse. Darüber hinaus sorgt er mit dem sehr überraschenden Ende für noch mehr Begeisterung für dieses ruhige und beklemmende Drama.

 

Die DVD kommt in einer Ammaray Hülle auf den Markt und beinhaltet neben dem herausragenden Hauptfilm noch einige interessante und wirklich gute Extras. Darunter finden sich neben der mittlerweile obligatorischen Trailershow noch ein alternatives Ende, deleted scenes, behind the scenes, das Vorsprechen der Jungdarstellerin sowie eine Diskussionsrunde über den Film.

 

(Zvonko)


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