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Totentanz Magazin Nr. 28 out now!

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The Autopsy of Jane DoeThe Autopsy of Jane Doe

(Universum)

 

Der erfahrene Pathologe Tommy Tilden (Brian „Braveheart“ Cox) leitet mit seinem Sohn Austin (Emile „Lone Survivor“ Hirsch) ein traditionelles Familienunternehmen. Die Beiden kann nichts erschüttern, auf ihren Tischen lagen schon verbrannte Leichen oder grausam zugerichtete Mordopfer – mit völliger Gelassenheit werden die ordnungsgemäß obduziert. Eines Nachts bringt Sheriff Burke (Michael „King Arthur – Legend of the Sword“ McElhatton) die Leiche einer namenlosen, unbekannten  jungen Frau (Olwen „Winter Ridge“ Kelly) ins Haus. Die „Jane Doe“ bezeichnete Hübsche wurde im Keller eines ermordeten Ehepaares gefunden und müsse zügig „bearbeitet“ werden. Austin wollte zwar gerade mit seiner Freundin Emma (Ophelia „Guardians of the Galaxy“ Lovibond) ausgehen, doch er beschließt seinem Vater bei diesem eiligen Fall zu helfen. Das Pathologen Gespann kann sich aber nach und nach keinen Reim drauf machen wie Jane Doe ums Leben kam. Sie bemerken zwar innere Verletzungen, aber die äußere Hülle ist unbeschadet. Ein seltsamer Fall der von nach und nach schlimmeren Wahrheiten und Vorfällen begleitet wird. Vater & Sohn geraten in einen übernatürlichen, unheiligen Sog der von der Leiche ausgeht – ob es ein Entkommen aus dieser finsteren Nacht gibt?

 

Gelungener und origineller Horrorthriller vom norwegischen  „Troll Hunter“ Regisseur Andre Ovredal. Man rätselt wirklich mit, dort unten im kalten, sterilen Leichenhaus der Tilden Familie. Das Grauen greift nach und nach um sich und man bleibt gefesselt hängen – so muss das sein. Noch dazu spielen Cox & Hirsch sehr gut und glaubhaft das Vater/Sohn Gespann. Harter, atmosphärischer Stoff!

 

Die Bluray hat Top Bild und Ton (DTS HD in D/E) und Interviews, B-Roll und Trailer als Bonus.

 

(Arno)

 

                     Und hier noch ein Special zum Film mit Dank an voll:kontakt Promotion:

 

THE AUTOPSY OF JANE DOE seziert eiskalt

7 skurrile Fakten über Bestattungen!

 

Tod ist nicht nur eine Frage der Kultur, sondern auch des Todeszeitpunktes. Und manchmal erleben sogar Leichen peinliche Momente. Wie viel weißt du über das Ableben? Wir beweisen mit skurrilen Fakten und Bestattungsarten, dass der Tod alles andere als gewöhnlich ist bevor THE AUTOPSY OF JANE DOE uns einen ganz ausführlichen Einblick in die Materie gibt.

 

Der letzte Samenspritzer – auch sterben erregt

Wer sich erhängt, nimmt in Kauf, dass der Inhalt der Blase und des Darms sich verabschiedet und eine Riesensauerei hinterlässt. Kaum einer weiß aber, dass sich auch der tote Körper bei regulären Todesursachen noch entleeren kann. Männer sind sogar noch im Stande eine Ejakulation zu erleben. Verantwortlich dafür ist eine Muskelkontraktion, die zur Ausspritzung der Samenflüssigkeit führt. Auch eine postmortale Erektion tritt manchmal durch einen Blutstau auf. Durch die Schwerkraft staut sich das Blut im Glied und lässt es, wie bei einer sexuellen Erregung, steif werden. Wie gut, dass dieser Zustand keine Scham mehr zulässt.

 

Auch Tote brauchen Kosmetiker

Eine kostenlose Nagel- oder Haarverlängerung nach dem Tod gefällig? Die tritt bekanntlich automatisch ein. Gerade noch wurden die männlichen Leichname für ihre letzte Beschauung frisch rasiert, schon präsentieren sie den Angehörigen trotzdem einen unschönen Stoppelbart. Wer aber denkt, dass das Wachstum noch im vollen Gange ist, der täuscht. Lediglich Feuchtigkeit wird der Haut entzogen, weshalb sie sich zurückzieht. Eine Vorstufe der Mumifizierung quasi.

 

Insekten – die wahren Detektive

Da Leichen ihren Todeszeitpunkt mit ihren Bestattern nicht absprechen, tappen diese meistens im Dunkeln. Forensische Wissenschaftler können allerdings die Insektenarten unter die Lupe nehmen, die sich von dem toten Körper ernähren. In Abhängigkeit vom Verwesungsgrad hat jedes Tier sein ganz eigenes Momentum, wodurch sich der Zeitpunkt des Todes bestimmen lässt. Ein spezialisierter Entomologe ermittelt daran sogar die Liegezeit und stellt fest, ob der Fundort auch dem Tatort entspricht. Durch eine toxikologische Untersuchung der Insekten lässt sich auch herausfinden, ob Rauschmittel in den Körper gelangt sind, selbst wenn die Leiche schon zersetzt ist. In Mordfällen lassen Mücken, die sich mit Blut vollsaugen, obendrein über eine DNA-Analyse auf den Täter schließen.

 

Friss und stirb

Selbst die dünnsten Körper nehmen an Masse zu. Nach etwa vier Tagen setzen sich Verwesungsgase im Inneren frei, sodass der Leichnam aufbläht. Die Stoffwechselfunktionen der Bakterien siedeln sich in Körperhöhlen an und lassen auf der Haut unschöne Blasen entstehen. Enzyme, die man mit der Nahrung aufnimmt, greifen nach wenigen Tagen ebenfalls die Organe an und können dazu führen, dass man vom eigenen Essen aufgefressen wird. Die Verwesungsgeschwindigkeit gestaltet sich allerdings ganz unterschiedlich. Begrabene Körper verwesen viermal langsamer als ein Körper, der im Wasser liegt und achtmal langsamer als einer, der der Luft ausgesetzt ist. Die Skelettierung tritt sogar erst nach ein bis zwei Jahren ein.

 

Mit Übergewicht zur Explosion

Verbrennungsbeginn im Krematorium. Um eine Überhitzung der Öfen zu vermeiden, wird Übergewichtigen der Vortritt zur feurigen Höhle gewährt. Viele Öfen besitzen eine Gewichtsbegrenzung, in dem Särge schon eingerechnet werden. Diese geht darauf zurück, dass früher lediglich ein Schwergewicht im Monat anfiel, heutzutage bis zu ein Mal in der Woche. Wird der Ofen also gerade angeschmissen und ist an den Wänden noch ziemlich kühl, lassen sich die massigen Körper schonender erhitzen und einer Explosionsgefahr wird vorgebäugt. Wer will schon mit einer Leiche zusammen in die Luft fliegen?

 

Probier mal Asche

Was passiert eigentlich, wenn Tote verbrannt werden? Bei dem Anstieg der Feuerbestattungen eine berechtigte Frage. Der Rauch wandert natürlich erstmal in die Luft, was bei Überlastung schon mal dazu führt, dass Nachbarn des Krematoriums diesen Rauch einatmen. Nicht empfehlenswert, aber auch nicht gefährlich, solange man sich nicht einer täglichen Dosis aussetzt.

Die Asche der Leichname erhält manchmal sogar eine ganz besondere Bedeutung und wandert statt in die Urne einfach in die nächste Droge. Die Band des Rappers Tupac Shakur mischte sich die Asche ihres verstorbenen Kollegen in den Joint. Und auch Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards schnupfte die seines verstorbenen Vaters mit Kokain.

 

Diamantenschwer statt Geierfraß

Von klassisch über fantasievoll bis hin zu abgehobenen Bestattungen ist alles vertreten. Während hier zu Lande oftmals lediglich zwischen Sarg- und Feuerbestattungen unterschieden wird, befördern andere die Asche ihrer Liebsten innerhalb kleiner Kapseln ins Weltall oder lassen sich einen Diamanten daraus anfertigen. Eingefleischte Fans von Fußballvereinen wie Manchester United, bieten sogar spezielle Fanbestattungen auf dem „Heiligen Rasen“ an. So kann die Asche darauf verstreut werden oder es erfolgt eine Beisetzung hinter der Torlinie. Ghanaische Sargbauern erschaffen sogar fantasievolle Eigenkreationen, wie Särge in Tier oder Fruchtform, die den wichtigsten Aspekt des Toten repräsentieren.

Die effektivste und zugleich barbarischste Methode der Bestattungen findet in zentralasiatischen Ländern statt. Bei der Himmelsbestattung wird der Leichnam aufgeschnitten und den Geiern zum Fraß vorgeworfen. Nicht zuletzt, weil dort auch Feuerholz sehr knapp ist. Die Buddhisten sehen das als einen Zustand zwischen Tod und Wiedergeburt.

  

Noch mehr Fakten über Bestattungen und die erschaudernde Obduktion zeigt THE AUTOPSY OF JANE DOE ab dem 20. Oktober 2017 auf DVD und Blu-ray.

 

 

 

 

 


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