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Animal 2Animal 2

(Koch Media)

 

James „Animal“ Allen verbüßt eine lebenslängliche Gefängnisstrafe und hat sich in der Vergangenheit den Ruf erkämpft, einer der härtesten und kompromisslosesten Gangster von allen zu sein. In Wahrheit jedoch will Animal von all der Gewalt nichts mehr wissen und bemüht sich, sein Leben im Knast mit der Hilfe Gottes und mit möglichst wenigen Reibereien zu meistern. Als er allerdings in ein Gefängnis verlegt wird, welches ein Insasse namens Kasada kontrolliert, holt ihn schon bald seine eigene Vergangenheit ein. Kasada lässt Animals Sohn einen Mord anhängen und nur wenn er an den gewinnträchtigen Gefängniskämpfen teilnimmt, kann Animal seinen Sohn retten.

 

Mit dem ersten Teil hat Animal 2 neben dem Hauptdarsteller Ving Rhames nicht mehr besonders viel gemeinsam. Und ob es sich hierbei um einen Actionfilm, um ein Drama, oder um einen Gerichtsthriller handelt, lässt sich ebenfalls nicht so einfach beantworten. Definitiv steckt von allem etwas in Ryan Combs’ Film, allerdings wird weder ein Aspekt besonders in den Vordergrund gestellt, noch lässt sich Animal 2 allzu viel Neues für eines dieser Genres einfallen. Gerade Action-Fans, die auch dank des recht martialischen Untertitels Hard Justice womöglich eine knallharte Knast-Klopperei erwarten, könnten schnell enttäuscht sein, denn neben zwei nicht besonders langen Fights bietet der Film nicht wirklich viel Gewalt und Rasanz. Dafür liegen die Stärken definitiv in jenen Szenen, die sich außerhalb des Gefängnisses abspielen, und hier punktet Animal 2 auch regelmäßig, ohne dabei allerdings in irgendeiner Form unvorhersehbar oder gar innovativ zu sein. Als kurzweilige Unterhaltung ohne größeren Anspruch funktioniert das Ganze dafür aber umso besser und wer nichts gegen Filme aus dem Baukasten hat, dürfte sich hier pudelwohl fühlen.

 

Auf der deutschen DVD findet sich der Film in ansprechender Qualität, das Bild lässt nicht allzu viel zu wünschen übrig, und der Ton liegt sogar in gleich vier Spuren vor (Deutsch 5.1 und dts; Englisch 5.1 und Stereo). Die Dialoge sind klar verständlich und die Soundkulisse ist absolut in Ordnung, riesige Effekte werden aber kaum geboten. Beim Bonusmaterial findet sich neben Trailer und Slideshow noch ein 26-minütiges Behind the Scenes, das leider keine deutsche Untertitelung erfahren hat, allerdings wird man dies verschmerzen können, da weite Teile ohnehin nur aus Filmszenen bestehen und sich die zwischengeschnittenen Interviews als einerseits sehr gut verständlich und andererseits sehr verzichtbar erweisen.

 

(mosher)


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