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Iced Earth, Last Jeton 22.7.2018 Aschaffenburg – Colosaal

Iced Earth, Last Jeton

22.7.2018 Aschaffenburg – Colosaal

 

Die US Power Metal Gods Iced Earth hätten schon vor ein paar Jahren in Aschaffenburgs coolstem Club spielen sollen, mussten johndamals aber wegen massiven Nackenwirbel Problemen von Mastermind John Schaffer ihre Tour canceln und der Gitarrero kam unters Messer. Nun, jetzt im Rahmen der „Incorruptible  World Tour“ war ein Gig zwischen diversen Open Air Verpflichtungen machbar. Im Vorprogramm rockten Last Jeton aus Seligenstadt die Bretter und der Laden war ziemlich voll als es kurz nach acht losging.

 

Melodischer Rock / Hard Rock ist die Stilrichtung der sich die drei Mann plus Frontfrau von Last Jeton verschrieben haben. Die Jungs spielen tight und sauber und Saskia am Mikro hat eine richtig coole Power Röhre ala Pink. An diesem Abend haben die Rocker eher die härteren Stücke am Start und weniger die Balladen, richtig so – schließlich muss man vor Iced Earth Fans bestehen. Man muss wirklich feststellen dass die Band gut ankam und ihre neue EP „Black Swan“ nach dem Gig sicher einige Male über die Merch – Theke wanderte. Die Headbanger haben die nicht ganz so metallische Mucke voll akzeptiert, der Grund dafür dürfte sein das Last Jeton einfach gut abgingen und alles gegeben haben – weiter so!

last jeton

 

Iced Earth hatte ich im Januar schon mal in Wiesbaden gesehen, dort wurde auch das Titelstory Interview des neuen Heftes geführt. An diesem Abend im Colosaal konnten wir John Schaffer ein Heft überreichen und es gefiel ihm gut – siehe Foto! Weniger gut war jedoch der Sound, eigentlich unvorstellbar im Colosaal. Es dröhnte und war viel zu laut – etliche Besucher beschwerten sich beim Mischer. Die Gründe sind bisher nicht bekannt. Die Show war aber geil, die Fünf auf der Bühne gaben alles und erfreuten die Besucher mit Hits ala „Vengeance is Mine“, „Dracula“ oder „The Hunter“. Auch neue Songs wie „Raven Wing“ oder das im Zugaben Teil positionierte „Clear the Way“ wurden gut aufgenommen. Natürlich vermisst man immer was, ich z.B. „Melancholy (Holy Martyr)“ oder etwas von „The Glorious Burden“, aber im Großen und Ganzen waren alle Mann glücklich – bis auf das Problem mit dem Sound. Hoffentlich kommen John, Stu & Co. mal wieder nach Aschaffenburg und haben dann einen fähigeren Mischer an Bord!

iced earth 

(Text & John Foto: Arno)

(Live Fotos: Wolfgang Schmeer – Streetcleaner Zine)

iced earth

 

 

 


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