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Accept, Damnations Day (Langen 2014)

Accept, Damnations Day

20.10.2014 Langen/Stadthalle

 

Seit der Reunion veröffentlichen Accept ein Hammer Album nach dem Anderen! „Blind Rage“ heißt die dritte CD der Mark Tornillo Ära und das Teil ist spitzenmäßig. Fleißig wie immer touren Accept dafür auch kräftig durchs Ländle und Ende Oktober stand die Langener Stadthalle auf dem Tourplan, na da muss man hin…

 

Damnations Day

Die australische Truppe war mir bisher völlig unbekannt. Keine Ahnung wie sie es ins Vorprogramm der Legende Accept geschafft haben. Eine Prog Metal meets Power Metal Mixtur erwartete den Hörer. Die Band hat es musikalisch gut drauf und ist demnach auch sehr beschäftigt, so dass es in erster Linie an Sänger Mark Kennedy lag das Publikum anzutörnen. Dies gelang dem Mann mit der klaren hohen Voice ganz gut, insgesamt gesehen wäre aber eine True Metal Kapelle mit Mitgröhl Hits irgendwie besser gewesen.

 

 

 

Accept

Fette Speaker im Hintergrund, starke Lightshow, Top Sound und ab geht die Post. Die Solinger machten alles richtig und man merkt sofort das die neuen Tracks wie „Stampede“, „Dying Breed“ oder „Dark Side of my Heart“ genauso gut aufgenommen werden wie die „Stalingrad“ oder „Blood of the Nations“ Werke. Spielfreude, Können, gute Laune – das zeichnet Accept nach wie vor aus. Glatzkopf Wolf Hoffman ist DER Gitarrist Deutschlands, daran kann keiner ernsthaft zweifeln. Außerdem gnadenlos sympathisch der Kerl. Der kleine amerikanische Kraftprotz am Mikro, Mark Tornillo von TT Quick, ist mittlerweile voll und ganz integriert und akzeptiert und, pardon, ich vermisse Udo D. hier nicht mehr. Wenn es an dieser energischen Powershow überhaupt was auszusetzen gab dann das es gerne mal ein paar andere alte Klassiker sein dürfen. Zum Beispiel „Starlight“, „Princess of the Dawn“, „Fast as a Shark“ – alles starke Stücke – aber von mir aus gerne mal „Heaven is Hell“, „Shake your Heads“ oder „Dogs on Leads“. Da wäre es gut mal bisserl zu wechseln. Aber immerhin gab es „London Leatherboys“ und „Ahead of the Pack“. Und das Trio „Metal Heart/Teutonic Terror/Balls to the Wall“ am Ende der Show müssen sie wahrscheinlich sowieso bis ans Ende aller Tage zocken, haha. Hat Spaß gemacht – kommt bald wieder – geht bitte noch lange nicht in Rente!

 

 

Text: Arno

Fotos: Britta Stippich http://musikladen-frankfurt.com

 

 

 


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