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Wismarer Death-Metal-Band Armagenda nimmt an plattdeutschem Songcontest Plattbeats 2020 teil!

 

Schon im dritten Jahr fördert der plattdeutsche Songcontest Plattbeats 2020 den Umgang junger Bands mit der deutschen Sprache – und sprengt immer wieder Genregrenzen. So ist mit Armagenda in der aktuellen Ausgabe auch erstmals eine Death-Metal-Band mit dabei. Das Quintett aus Wismar nimmt mit seinem Song „Seelentyrann“ an dem Wettbewerb teil und wird diesen beim Finale in Hamburg in einer ganz neuen plattdeutschen Version präsentieren.

Bereits seit der ersten Ausgabe im Jahr 2018 belebt Plattbeats die Musikszenen in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Schleswig-Holstein ungemein. Junge Bands, deren Mitglieder im Alter zwischen 15 und 30 Jahren liegen, können im Rahmen des Projekts einen ihrer Songs einreichen und übersetzen diesen dann gemeinsam mit Platt-Experten. Der Wettbewerb zeichnet sich dabei vor allem durch seine ungeheure musikalische Vielfalt aus: 2019 gewann die Hamburger Alternative-Rockband Fuxx den Wettbewerb, die Erstausgabe konnte das Hip-Hop-Crossover-Projekt Standbild für sich entscheiden. Auch ansonsten beherbergte Plattbeats bereits eine beeindruckende musikalische Bandbreite. Teil der letztjährigen Ausgabe waren etwa die Punkband Unterbäzahlt, die Funk-Gruppe Grapefunk, die Reggae-Kombo Shrooms oder Zwo Eins Risiko, die gerade als erstes Signing von Carol von Rautenkranz‘ neuem Label Napa Songs Teil einer neuen Hamburger Schule sind. Gemeinsam sorgten diese und weitere Acts 2019 in der Pumpe in Kiel für ein furioses Finale, in dem sich Zuschauer und Bands gleichermaßen von der Diversität der Teilnehmer begeistert zeigten.

          

Armagendas Beitrag ist eine brachiale Machtdemonstration des pointierten Sounds der Band. Während das Quintett in seinen Songs bisweilen auch durchaus mit Progressive-Elementen liebäugelt, zeugt „Seelentryrann“ vor allem von seiner Bündigkeit. Trotzdem stürzt der Song immer wieder in filigran ausgeführte Kehrtwenden: Die an die Techniken des Thrash-Metal-Großmeisters Kirk Hammett erinnernde Gitarrenmelodik findet immer wieder Platz, sich im Instrumental zu öffnen. Dagegen stehen die dunkelsten Growls von Frontmann Roland, die markerschütternde Dimensionen erreichen – es wird spannend zu hören sein, wie dieses Klangbiest auf Plattdeutsch klingt.

 

Weitere Infos zum Beitrag von Armagenda gibt es auf der Website von Plattbeats: https://www.plattbeats.de/plattbeats-labor/armagenda-death-metal-aus-wismar/

 

Bis zum 25. März können sich andere Bands außerdem noch selbst mit einem Song anmelden. Teilnehmende haben die Chance, beim Finale am 25. April im Hamburger Logo aufzutreten und Preise im Gesamtwert von 1.200 Euro zu gewinnen. Anmelden kann man sich ebenfalls auf der Website des Projekts: https://www.plattbeats.de/mitmachen/


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