Godslave – Godslave
Metalville / Flying Dolphin Entertainment
Einige harte Jahre haben GODSLAVE hinter sich. Nicht nur mit der Pandemie vor ein paar Jahren hatte die Band (und natürlich nicht nur sie) zu kämpfen. Auch andere interne Probleme brachten die Band an den Rand der Auflösung. Das alles haben GODSLAVE in der Banddoku „Hinter Der Kulisse“ (Link unten) aufgearbeitet und sind nach dieser Zeit eine größere und festere Einheit als bisher. Schon auf dem letzten Album „Positive Aggressive“ begann die Band eine positivere Grundstimmung zu verbreiten, ohne musikalisch softer zu werden. Das neue Album ist ganz bewusst nach der Band benannt, weil es mehr ein Ergebnis der Zusammenarbeit ist als vorher. Das könnte auch ein Grund sein, dass „Godslave“ wieder eine Ecke melodischer ausgefallen ist, auch wenn Overkill hier öfter um die Ecke schauen. Die Zahl der zweistimmigen Leads hat deutlich zugenommen und die Vocals haben ebenfalls eine höhere Melodiedichte. Bei den Gitarrenleads hätte es aber durchaus etwas weniger Blind Guardian-worshipping und etwas mehr Thrash-Shredding sein dürfen. Das funktioniert im sehr melodischen Power/Speed-Epic „The Fire That Calls Me“ (mit Laura von Burning Witches im Duett) perfekt, entschärft mir die härteren Songs aber etwas zu viel. Geballert wird auf „Godslave“ aber noch genug, das ist sicher. Neben „The Fire That Calls Me“ also unbedingt „And Yet I Stand“ oder „Square One” zum Anchecken benutzen. Reinhaun’ Jungs!
(Schnuller)
Dokulink:
https://www.youtube.com/watch?v=8_JmmqcvoOk

































































































