CoreLeoni-Generection.Coreleoni – Generection

Reigning Phoenix Music

 

Auf dem vierten CORELEONI Album wurden erstmalig keine alten Gotthard Songs wiederverwertet. Stattdessen gibt es zehn neue Songs zu hören, die in ein überraschend hartes und raues Soundgewand gepackt wurden. Nicht nur die Produktion ist härter ausgefallen, die Songs selber rocken und grooven mit wirklich großer Hitdichte größtenteils hart ins Ohr. Zwar war auch das letzte Gotthard Album („Stereo Crush“, 2025) teils echt knackig ausgefallen, drücken die Gitarren bei CORELEONI deutlich ausdauernder und härter. Echte Meisterleistungen liefert hier Sänger Eugent Bushpepa im Akkord ab. Er klingt seinem Vorgänger Ronnie Romero schon recht ähnlich, erinnert aber noch mehr an den verstorbenen Steve Lee, was natürlich auch dem Material geschuldet ist. Das Material kann aber deutlich mehr, als an die alten Gotthard Albern zu erinnern. Es ist lässig auf Augenhöhe damit! „Last Goodbye“, „Vision“, „Don’t Tell Me“, fast jeder Song bekommt das Prädikat „Ohrwurm“. Da stört nicht dass „Believe“ anfangs etwas nach HIMs „Join Me“ klingt oder das Keyboardintro zu „Vision“ stark an „I’ve Seend An Angel“ (von „Lipservice“) erinnert. Auch ein „Lady Marmalade“ muss man erst mal so lässig herunterrocken können. Fazit: Fantastisch!

(Schnuller)

https://www.coreleoni.com/

 


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