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Crown Of Glory – Ad Infinitum
(Fastball Music)

 

Die Schweizer sind zurück und bieten wie gewohnt melodischen Metal mit ohrwurmsicheren Refrains. Neuerungen gibt es nicht, man bleibt seinem Stil treu und befindet sich irgendwo zwischen Axxis, Stratovarious, Sonata Arctica oder Battle Beast hier allerdings zum Glück ohne zu großem Kitschfaktor und Pop-Appeal. Beim zweiten Song „Something“ wird Sänger Hene von Gastsängerin Seraina (ex- Burning Witches) unterstützt, was gut harmoniert. Ebenfalls erwähnenswert ist „Emporium Of Dreams“, nach dreimaligem Hören meint man schon, den Song aus den 90igern zu kennen, so festsetzend und prägnant ist hier der Refrain – ohne jedoch zu nerven. „Infinity“ begeht ebenfalls eine Gratwanderung, lässt nämlich leicht zu erreichende Kitsch-Spitzen aus und versprüht dennoch einen Edguy oder Freedom Call artigen gute Laune Faktor. Und falls sich noch jemand an Chroming Rose erinnert, dann hört mal in "Glorious Nights" rein. Hätte textlich wie musikalisch auf "Garden Of Eden" stehen können.
12 Tracks sind auf dem neuen Album, welche sich im eigen gesteckten Power und Melodic Metal Rahmen bewegen, darin so gut wie möglich variieren und sich darin verstehen, immer im hörbaren Rahmen zu bleiben ohne den Schmalz Faktor über die rote Linie zu bringen.
Sehr gut, können derzeit ja leider nicht mehr viele Bands.
Crown Of Glory hätten im letzten Jahrhundert am Start sein sollen, sie würden in ihrem Genre problemlos an der Spitze stehen. So kann man nur hoffen, dass nach dem Ende der (Drecks!!!)Pandemie die Band eine anständige Tour an Land zieht und sich ein großes Publikum erspielen kann.

 

(Röbin)

 

https://www.crown-of-glory.ch/


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