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In Flames – I, The MaskIn Flames – I, The Mask

(Nuclear Blast)

 

„I, The Mask“ ist das neue - das mittlerweile 13. - Studioalbum von Göteborgs ehemaligen (!) Melodic Death Metal Legenden IN FLAMES. Der Zusatz „ehemalig“ sollte betont werden und bei dem Herangehen an das neue Werk der Schweden definitiv bedacht werden. Spätestens seit „Siren Charms“ und „Battles“ sollte jedem Fan und auch Szenekenner bewusst sein, dass IN FLAMES weitestgehend Abstand von der eigenen musikalischen Vergangenheit genommen haben und wohl auch schwerlich wieder auf diesen Pfad zurückkehren werden (wollen). „I, The Mask“ zementiert den eingeschlagenen modernen Pfad einmal mehr. Diese Ausrichtung gefällt nicht jedem und so wird auch das neue Werk polarisieren und Kritiker zu Wortmeldungen bewegen.

Der Start in die neue Scheibe ist dabei sehr vielversprechend und die ersten Vier Tracks („Voices“, „I, The Mask“, „Call My Name“und „I Am Above“ sowie zu einem späteren Zeitpunkt „Burn“) beweisen, dass IN FLAMES alte Qualitäten nicht vergessen haben. Blitzen doch gerade bei diesen Songs Melodic Death Elemente auf und der Härtegrad ist offensichtlich – betrifft sowohl die starken Riffs als auch die Gesangsleistung. Ab Song Nummer Fünf („Follow Me“) wird es dann moderner und die Band um Sänger Anders Friden und Gitarrist Björn Gelotte schlagen wieder sehr moderne und teilweise fast radiotaugliche Töne an. Dabei kommt auf „This Is Our House“, wie auch schon bei „Battles“, ein Kinderchor zum Einsatz (wie unmetallisch und kitschig für so manch einen). Die restlichen Songs der Scheibe sind in erster Linie eingängig und vor allem modern gehalten, wissen aber durch ihre Eingängigkeit und den Songaufbau zu gefallen.

IN FLAMES haben sich definitiv von Melodic Death Metal Größen zu einer Modern Metal Band entwickelt. Die neue Scheibe wird nicht jedem gefallen (vor allem wenn man den Fehler macht sie mit vergangenen Großtaten zu vergleichen), ich kann der Band und ihren Veröffentlichungen weiterhin eine Menge abgewinnen und freue mich über neue Scheiben der Göteborger. Insofern ist „I, The Mask“ einmal mehr eine sehr gute – wenn auch keine Top Five – Veröffentlichung in der Discographie von IN FLAMES.

 

(Zvonko)

 

http://www.inflames.com/


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