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totentanz nr. 29

Totentanz on

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CroworD – The Great BeyondCroworD – The Great Beyond

(Frog Queen Music)

 

Der melancholischer Melodic Death von CroworD klingt so skandinavisch, dass man kaum glauben kann, dass die Band aus der Steiermark kommt.

Musikalisch haben Bands wie Insomnium („Message Of The Dead“), Wolfheart, At The Gates („Progress From Discontent“) oder In Flames zu „Whoracle“/„Colony“-Zeiten („Spectres Bride“) deutlich ihre Spuren hinterlassen.

Auch das dezent folkige Instrumental „Wall Of Blackness Pt. 1“ atmet seligen „Lunar Strain“/„The Jester Race“-Spirit.

Beeindruckend ist das Niveau, das CroworD auf ihrem Debüt an den Tag legen. Da dürfen sich die Altvorderen definitiv in Acht nehmen. Auch wenn das Kunststück, so druckvolle und heftige Kost gleichzeitig auch Eingängig und erinnerungswürdig zu gestalten noch ein Stück weit fehlt, ist den Österreichern definitiv eines der hörenswertesten Melo-Death-Alben gelungen, die ich in der letzten Zeit gehört habe.

Positiven Anteil daran haben auch die u.A.von Aldous Huxley, Michael Ende, Antoine de Saint-Exupéry oder Franz Kafka inspirierten Texte, die vom ´Sehnen und Suchen´ der Menschen handeln, genau wie das interessante Artwork.

Auch, dass die Band für das Mastering niemand geringeren als Jens Bogren verpflichtet hat, zeigt, mit welcher Ambition die Musiker hinter ihren Schaffen stehen. Halbe Sachen werden nicht gemacht.

Fans des Genres sollten hier definitiv mal reinhören!

 

(Michael)

 

www.facebook.com/croword


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