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NightLaser_Laserhead.jpgNight Laser – Laserhead

Out Of Line Music

 

Nach “Fight For The Night” legen NIGHT LASER mit „Laserhead“ recht flott mit neuem Stoff für die Glam-Fraktion nach. Wobei NIGHT LASER etwas anders unterwegs sind, als einige der anderen Kollegen im Genre. Die Songs haben eine erhöhte Metal Schlagseite und wildern nicht nur in den üblichen Glam-Regionen, was sich in vermehrt schnelleren Songs niederschlägt und auch schon auf dem Debut partiell zu hören war. Für den Titeltrack konnten die Jungs Kai Hansen gewinnen, der nicht nur ein paar Zeilen veredelte, sondern auch im Video zum Song zu sehen ist. Auf „Laserhead“ haben die Jungs auf jeden Fall einen guten Schritt nach vorne gemacht. Im Songwriting sind einige Holperer ausgebessert worden und Sänger Benno kommt noch eine Ecke souveräner rüber, was die Songs ein ganzes Stück eingängiger macht. Die Refrains sitzen gut bis sehr gut und dürften live gut zünden. Was leider fast alle einheimischen Glam Bands gemeinsam haben ist, dass sie gerne mal über das Ziel hinausschießen und leicht ins Alberne abdriften, wo z.B. die schwedische Konkurrenz etwas lässiger und souveräner agiert. Ein Song wie „Manta“ oder der Text zu „Make Me Cry“ wirken, trotz ironischem Unterton, einen Tick zu albern. Dem gegenüber stehen aber vermehrt coole Songs wie „Neon Lightning“, „Thin Ice“ oder der Titelsong. Auch „Keep This Love Alive“ ist stark, auch wenn mich der Refrain sehr an Giants „Hold Back The Night“ erinnert. Wer sich an den üblichen Klischees nicht stört, wird an „Laserhead“ definitiv Spaß haben, zumal auch die spielerische Umsetzung top ist. Well done!

 

(Schnuller)

 

http://www.nightlaser.de/

 

https://www.youtube.com/watch?v=jrI4KrOaE18

 


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