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decadentU.D.O. – Decadent

(AFM Records)

 

Mit „Animal House” - aus dem Jahr 1987 - startete Udo Dirkschneider seine Solo Karriere und heute -im Jahr 2015 - lässt der kleine Mann mit der Reibeisenstimme mit „Decadent“ sein mittlerweile fünfzehntes Studioalbum in 28 Jahren Bandhistorie auf seine Fangemeinde los. Wenn das mal nicht für einen Workaholic spricht (zwischenzeitlich wurde ja noch das eine oder andere Live Album sowie die Geburtstagscollection veröffentlicht). U.D.O. stehen wie kaum so manch andere Kapelle für Konstanz und Qualität im Heavy Metal Genre. Ähnlich wie MOTÖRHEAD oder auch AC/DC weichen U.D.O. höchstens in Nuancen von ihrem Stil und Sound ab und liefern mit jedem Album mehr oder weniger gleichbleibende Qualität ab. Auf U.D.O. trifft damit wohl der gleiche abgewetzte Spruch wie auf die im Vorsatz erwähnten Bands zu. Nämlich, „kennst du ein Album, kennst du alle“! Und weder bei MOTÖRHEAD oder AC/DC noch bei U.D.O. kann dieses Urteil als negativ empfunden werden, denn selbst die schwächsten Songs dieser Bands sind in der Regel um Längen besser als was so manch eine Kapelle jemals hinbekommt.

Im Falle des neuen U.D.O. Outputs „Decadent“ kann das Urteil gefällt werden, dass es ziemlich vergleichbar zu den Veröffentlichungen seit „Mastercutor“ ist oder vielmehr sich in genau diesem stilistischen Fahrwasser bewegt. Soll heißen, geboten wird klassischer Heavy Metal mit Teutoneneinschlag, eingängigen Melodien, sich festsetzenden Riffs und ohrwurmlastigen Refrains. So ist beim Opener „Speeder“ der Name Programm und „Rebels Of The Night“ steht dem in nichts nach, der Titelsong begeistert mehr durch die Lyrics und hält der Gesellschaft herrlich den Spiegel vors Gesicht, wohingegen es bei „House Of Fake“ schön stampfend und nach vorne treibend zugeht. Neben diesen klassischen U.D.O. Trademarks gibt’s  aber auch auf „Decadent“ mit dem freakigen „Mystery“ Platz um die stilistische Spielwiese etwas zu erweitern. Darüber hinaus überzeugt ein Song wie „Pain“ mit einem sich festsetzenden Refrain und mit „Secrets In Paradise“ sowie dem finalen Vorhang „Words In Flame“ fehlt es auch nicht an balladesken aber dennoch sehr treibenden Tönen.

Es ist also wie eingangs bereits erwähnt auch bei „Decadent“ nicht anders als bei anderen U.D.O. Alben auch. Und das ist auch gut so, denn es gibt Dinge die dürfen sich nicht ändern und dazu gehört einfach eine Blindkaufgarantie für Bands wie U.D.O. und Scheiben wie „Decadent“.

 

(Zvonko)

 

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