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Triptykon – Melana ChasmataTriptykon – Melana Chasmata

(Century Media)

 

Als Verehrer von Allem, was Thomas Gabriel Warrior bzw. Fischer bisher veröffentlicht hat (okay, Celtic Frosts kurzzeitige geistige Umnachtung „Cold Lake“ ist ‘ne Ausnahme – das Ding suckt!) war ich sehr gespannt, wie das zweite Album seiner nicht mehr ganz so neuen Band Triptykon wohl klingen wird. Und was soll ich sagen? Ultraheavy ist es! Genauso schwer, düster, schleppend, pechschwarz wie das Vorgänger Werk „Eparistera Daimones“. Da ist nur Dunkelheit angesagt, aber es gibt auch Momente des Lichts… wenn sich weibliche-zarte Stimmen (u.a. auch erstmals von Bassistin Vanja) dem höllisch harten „Uhhh!“ vom Meister entgegenstellen, dann schimmert auch mal etwas Dead Can Dance durch und man kann in Stücken wie z.B. „Boleskine House“ durchaus auch Gothic Momente ausmachen, aber ansonsten ist das Ding brutal und in die Knie zwingend durch eine unfassbare Heavyness. Dafür sei nur mal das 12 minütige Monster „Black Snow“ oder das bitterböse „Altar of Deceit“ genannt. Die Scheibe ist mein momentanes Lieblingsalbum, nicht zuletzt auch deswegen, weil Zitate aus Fischers Vergangenheit immer wieder auftauchen. Der Geist Hellhammers und Celtic Frosts lebt hier weiter und wird versponnen mit neuem Gewebe, mit Einflüssen die in den letzten Jahren dazukamen. Sicherlich auch ein Verdienst von Tom´s Sidekick Victor „Dark Fortress“ Santura, der hier abermals vorzüglich agiert. „Melana Chasmata“ ist ein Album das sehr schwarz und sehr hart daherkommt, die nötige Abwechslung aber nicht vermissen lässt. Dargeboten von einer musikalisch astreinen Truppe, angeführt von einem Mann der seit Jahrzehnten weltweit als großer Einfluss für viele junge Bands gilt und dem man in dem Genre einfach nichts vormachen kann. Beeindruckend!

 

(Arno)

 

www.triptykon.net

 

 


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