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images/cover/2013_04/altaar-altaar.jpgAltaar - Altaar

(Indie Recordings)

 

Über 40 min Musik, drei Songs – ein Schelm, wer doomiges dabei denkt. Altaar haben sich mit Freude den langsamen Tönen verschrieben und frönen diesen nach einer EP nun auf dem ersten vollen Album. Der zwanzigminütige Opener „Tidi kjem aldri att“ gefällt mir dabei am besten; hier gönnen sich Altaar eine gemütliche, instrumentale Rundreise durch die Seele, von den akustischen Anfängen über eine geradezu endlose Steigerung bis zu hemmungslosen Ausbrüchen des extremen Dooms, Sludge, Noise, Dtone, von allem ein bißchen. Wer sich darauf einläßt, wird schnell verzaubert. Der zweite Song „Die absolutte krav og den absolutte nade“ benötigt zunächst ein sehr langes Geräuschintro, wird dann jedoch zu einer treibenden Dampfwalze in für Doomverhältnisse gehobenem Tempo, versehen mit heiserem Gebrüll. Leider gehen auch hier nochmal mehrere Minuten für ein langweiliges Noise-Outro drauf…na wer’s braucht. Dritter Song im Bunde ist das Lionheart Brothers-Cover „Singing Aura Lea“, welches hier natürlich in einer stark gebremsten und verdoomten Version dargeboten wird. Eine nette Sache aber nicht zwingend. Insgesamt gefällt mir „Altaar“ aber durchaus gut. Der extreme Doom hat viel zu bieten, und Altaar zählen weder zu den besten noch zu den fiesesten oder extremsten Bands ihrer Kategorie – gegen Moss, Necrorgasm oder Black Shape Of Nexus jedenfalls können sie keineswegs anstinken. Nichtsdestotrotz solltet ihr euch das Werk mal anhören, denn einen Platz in der Sammlung hat es ja vielleicht doch verdient.

 

(Till)

 

https://www.facebook.com/altaarnorway


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