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Evoke_SeedsOfDeath.jpgEvoke – Seeds Of Death

Pulverized Records

 

Mit ihrem Debut “Seeds Of Death” legen die Osloer EVOKE ein extrem deftiges  Black/Thrash Debut vor. Wenn man sich die Betätigungsfelder der Jungs, im speziellen von Gitarrist/Schreihals Kato Merchant, anschaut, dann kommt das nicht aus heiterem Himmel. Hat der Herr doch schon unter anderem bei den famosen Condor mitgemischt und ist bei Black Viper für den Bass zuständig. Connections zur sehr Extrem-Thrash affinen Kolbotn-Szene sind also nicht von der Hand zu weisen. Da passen EVOKE auch bestens rein, gehen aber in Sachen Produktion (Hellforge Studios, Mastering Patrick W. Engel) einen Tick aufgeräumter zu Werke, als die genannten Condor oder die ebenfalls aus Kolbotn stammenden Nekromantheon. Die sieben Songs des Debuts sind durchgehend hart am oberen Tempolimit gespielt und lassen wenige Verschnaufpausen. Trotz der nur sieben Songs, kommt „Seeds Of Death“ auf knapp über 30min Spielzeit, zwei Mal wird sogar die 6-Minuten Grenze geknackt. Die Songs sind handwerklich gut, bieten aber in diesem eng gestecken Genre, nicht viel Neues. Auffallend sind aber die melodischen und sehr guten Soli, die mich oft an das Hobbs Angel Of Death Debut erinnern und das Album aus dem Durchschnitt herausziehen. Fazit: „Seeds Of Death“ ist kurzweilig und macht Laune. Wer für die verblichenen Condor einen Ersatz sucht, könnte hier fündig werden oder muss halt auf das neue Nekromantheon Album warten, das auch im Anmarsch ist.

 

(Schnuller)

 

https://www.facebook.com/EvokeOslo/

 


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